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05.08.2015, 07:06 Uhr DIE GELBE GEFAHR

Jakobskreuzkraut im Emsland: die gelbe Gefahr

Kommentar von Carsten van Bevern

Das vor allem für Pferde und Kühe giftige Jakobskreuzkraut breitet sich in Schapen von einer Projektfläche für nachwachsende Rohstoffe am Feldweg aus schnell weiter aus - direkt gegenüber liegen Weideflächen. Auch in der Samtgemeinde Freren gibt es damit Probleme, wie hier am Kreisverkehr im Zuge der alten B 214 zwischen Thuine und Freren.Das vor allem für Pferde und Kühe giftige Jakobskreuzkraut breitet sich in Schapen von einer Projektfläche für nachwachsende Rohstoffe am Feldweg aus schnell weiter aus - direkt gegenüber liegen Weideflächen. Auch in der Samtgemeinde Freren gibt es damit Probleme, wie hier am Kreisverkehr im Zuge der alten B 214 zwischen Thuine und Freren.

Schapen/Freren. Das Jakobskreuzkraut breitet sich im Emsland immer stärker aus. Die Samtgemeinden wollen die Situation nun verstärkt beobachten – und öfters mähen. Ein wichtiger, wenn auch nur ein erster Schritt:

Das Jakobskreuzkraut scheint sich in weiten Teilen des Emslandes zu einem immer größeren Problem nicht nur für Pferdebesitzer zu entwickeln. So werben zahlreiche touristische Betriebe nicht nur in Freren auch um Reiter als Besucher, und da ist diese sich immer weiter ausbreitende Pflanze in doppelter Hinsicht „Gift“.

Die Ankündigung der jetzt betroffenen Gemeinden, künftig verstärkt auf die Ausbreitung des Krautes zu achten und regelmäßiger zu mähen, ist schon einmal ein guter, aber auch nur ein erster und zudem mühseliger und kostenintensiver Schritt. Es muss erforscht werden, warum sich gerade diese Pflanze jetzt so rasant ausbreitet. Ist da etwa das ökologische Gleichgewicht ein wenig aus den Fugen geraten und sind zum Beispiel natürliche Feinde des Krautes ausgefallen?


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