Fertigstellung 2015 geplant Richtfest an der Oberschule Spelle

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Ohne ein „stabilisierendes Gewicht“ für die Zimmerleute, angebracht von Schulleiter Helmut Klöhn (hinten) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, lässt sich der Richtkranz nicht auf den Rohbau hochziehen. Foto: RoggendorfOhne ein „stabilisierendes Gewicht“ für die Zimmerleute, angebracht von Schulleiter Helmut Klöhn (hinten) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, lässt sich der Richtkranz nicht auf den Rohbau hochziehen. Foto: Roggendorf

Spelle. Im August wurde der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau der Oberschule in Spelle getätigt. Jetzt haben Vertreter von Schule, Politik und der am Bau beteiligten Firmen Richtfest gefeiert.

Rund 3,5 Millionen Euro werden die Trakte, in denen acht Unterrichtsräume und Platz für die sieben Schülerfirmen der Oberschule Spelle entstehen sollen, kosten. „Im Sommer 2015 soll der erste Bauabschnitt der größten Baumaßnahme, die es an der Schule je gegeben hat, abgeschlossen sein“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (CDU). Die Kosten würden jeweils zur Hälfte von der Samtgemeinde und dem Landkreis Emsland, dessen Bewilligungsbescheid für den Zuschuss aber noch ausstehe, getragen.

„Wir sind nicht Hamburg, Berlin oder Stuttgart – in Spelle liegen wir voll im Zeit- und Finanzierungsplan“, spielte Hummeldorf auf bekanntere, aber weniger erfolgreich verlaufene Bauprojekte an. Eine Schule müsse durch Qualität überzeugen. „Wir als Samtgemeinde tun mit dem neuen Gebäude des unsere. Das Pädagogische ist dann Aufgabe der Lehrer.“

Auch die Kreistagsabgeordnete Magdalena Wilmes (CDU) betonte, wie wichtig gute Bildung sei. „Hier geht es um Schule, Zukunft, Bildung. Wir wollen in der Bildungsregion Emsland dafür sorgen, dass Kindern die bestmöglichen Grundlagen gegeben werden.“

Schulleiter Helmut Klöhn dankte dem Speller Architekturbüro B-Werk : Sie treiben den Bau mit Kompetenz voran. Die Handwerker haben mit Stein, Eisen und Mörtel sichtbar gut ihr Werk verrichtet.“ Auch optisch erfahre die Schule eine Aufwertung. Klöhn zitierte aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry: „Man kann nicht in die Zukunft schauen [...], aber Zukunft bauen.“ An der Oberschule werde jetzt ein Stück Speller Zukunft gebaut.

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