250 Gäste im Wöhlehof Heimatverein Spelle feiert sein 40-jähriges Jubiläum

Von Manfred Buschhaus


Spelle. Mit einem beispielhaft vielseitigen Festtag hat der Heimatverein Spelle jetzt das 40-jährige Jubiläum seines Bestehens im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof gefeiert.

Schwungvolle Musik des Akkordeonorchesters unter Leitung von Jürgen Prause rief rund 250 Gäste auf die Plätze und leitete den offiziellen Teil der Veranstaltung ein. Herbert Schweer, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Spelle, konnte von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf über Hermann Bröring, Präsident der Emsländischen Landschaft, bis hin zu Weihbischof Johannes Wübbe zahlreiche Gäste begrüßen. Besonders freue er sich über die Anwesenheit einer Abordnung des Heimatvereins Hainrode/ Harz, mit dem die Speller seit dem Jahre 1993 eine lebendige Partnerschaft verbinde.

Stolz blickte Schweer auf erreichte Erfolge zurück, die dem Heimatverein einen Platz in der Geschichte des Ortes sicherten wie die Errichtung des Heimathauses, die Schaffung des Museums Hölscher Hof, des Mühlenmuseums sowie Ausstellungen zur Kirchengeschichte und altes Handwerk. Dabei vergaß er nicht, sich für den entscheidenden Beitrag von Gönnern, Förderern und Unterstützern und die Mithilfe vieler fleißiger Mitglieder zu bedanken sowie seine beiden Vorgänger im Amt Richard Samson und Georg Meese gehörig herauszustellen.

In einer flotten kabarettistischen Glanznummer blickte die „Wöhlehofmaus“ auf die Geschichte von Ort, Hof und Verein zurück und erntete viel Applaus.

Schriftführer Horst Hoppe oblag die Ehrung der Jubilare. Er erinnerte an den 28. August 1974 als Gründungsdatum des Vereins. Insgesamt 38 Personen seien damals eingetreten, in der überwiegenden Mehrzahl Männer, von denen 13 leider verstorben seien.

Die lange Reihe der Grußworte wurde eingeleitet von Magdalene Wilmes, die als Bürgermeisterin des Nachbarortes Lünne und als Kreistagsabgeordnete nicht nur diese beiden Institutionen, sondern auch die anderen Nachbargemeinden und -vereine vertrat. „Wer sich auf die Vergangenheit besinnt, der schöpft Kraft für die Gestaltung der Zukunft.“

Bröring gratulierte den Spellern für die gelungene Veranstaltung. Das sei ein idealer Ansporn weiterzumachen. Horst Hoppe danke er für das schön gestaltete und umfassende Heimatbuch. Es stelle ein dauerhaftes Zeitdokument dar.

Weitere Grußworte sprachen Weihbischof Johannes Wübbe, der für die viele ehrenamtliche Arbeit dankte, Hermann Börger, Rolf Kutzleb und Ulrich Rekers als 2. Vorsitzender. Dieser gab mit seinem Schlusswort dann den Start des inoffiziellen Teils.