Tribünendach offiziell eingeweiht SC Spelle-Venhaus lässt Zuschauer nicht im Regen stehen

Von Dietmar Kröger

Viel Arbeit hat die Technikgruppe des SC Spelle-Venhaus, hier vor der neuen Tribüne, geleistet. Foto: Dieter KremerViel Arbeit hat die Technikgruppe des SC Spelle-Venhaus, hier vor der neuen Tribüne, geleistet. Foto: Dieter Kremer

Spelle. Schutz vor Regen und Wind bot es bereits seit Längerem, am Sonntag ist das neue Tribünendach und die in Getränke-Hoffmann-Stadion umbenannte Sportanlage des SC Spelle-Venhaus vor dem Oberligaspiel gegen Lupo Martini Wolfsburg (1:0) offiziell eingeweiht worden.

Der Vorsitzende Helmut Klöhn wies im Beisein von Vertretern aus Politik und Sport darauf hin, dass es sich laut Reiner Kramer, seines Zeichens Pressesprecher des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), um eine Fünf-Sterne-Anlage handle. Bereits vor 35 Jahren sei die Namensgebung des Stadions Thema gewesen, berichtete Klöhn. Irgendwann wurde aus dem Westermoor-Stadion das Stadion an der Venhauser Straße. Eigentlich sei das kein richtiger Name, sondern eine Ortsbezeichnung, so Klöhn. „Deshalb haben wir überlegt, dass wir einen richtigen Namen haben müssen. Und mit diesem Namen kann der Verein sehr gut leben. Wir profitieren nicht nur finanziell davon.“ Der geschäftsführende Vorstand, der Fußballvorstand und der Förderkreis entschieden sich bei der Namenssuche für das Unternehmen Getränke Hoffmann, dessen Zentrale in Berlin liegt. Eine der 350 Filialen befindet sich in Spelle. „Wir wollen den Namen nach vorne bringen und uns weiterhin bekannt machen“, erklärte Thomas Lindemann, Regionalleiter für das Gebiet West und zugleich Vorsitzender der Speller Fußballabteilung.

Als im Juli 2010 hinter der Tribüne der Kunstrasenplatz seiner Bestimmung übergeben wurde, stellte sich die Frage nach der Überdachung der dortigen neuen Stehplatztribüne, die an die Rückwand der bisherigen Sitzplatztribüne angeschlossen ist. In der Folge wurde das bisherige Dach komplett entfernt und durch ein neues Dach ersetzt, welches nun beide Tribünen umfasst. „Das war die günstigste und beste Lösung“, erklärt Klöhn.

Spelles Vorsitzender dankte der Gemeinde, dem Landkreis und dem Landessportbund für die gewährten Zuschüsse und den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung. In den vergangenen zwei Jahren seien beim SCSV 197500 Euro investiert worden, um die Kabinen zu erweitern, eine Beregnungsanlage für die Plätze drei und vier zu schaffen, das Gelände zu umzäunen und einen weiteren Tennisplatz zu erstellen. Außerdem hob Spelles Klubchef die Technikgruppe des Vereins hervor, die 856 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet habe.

Geplant sind nach Klöhns Aussage noch eine Toilettenanlage bei der Tribüne sowie ein Pavillon hinter dem vorderen Tor des Hauptplatzes. „Mir ist um die Zukunft des Vereins überhaupt nicht bange. Diese Investitionen sind sehr gut angelegt“, blickt Klöhn optimistisch in die Zukunft.