40-jähriges Bestehen des Vereins Großes Gemeinschaftskonzert mit der Blaskapelle Schapen


ct Schapen. Ist es möglich, ein Orchester zu dirigieren, in dem unter anderem 13 Schlagzeuge, 40 Saxofone und 50 Trompeten gleichzeitig eingesetzt sind? Dieses ehrgeizige Unterfangen plant zurzeit die Blaskapelle Schapen, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert und zu einem großen Gemeinschaftskonzert am Samstag, 27. September, ab 19.30 Uhr einlädt.

Es spricht einiges dafür, dass die Umsetzung dieser Idee gelingen kann. Denn die Vorbereitungen dafür laufen schon mehr als sechs Monate. Befreundete Vereine wurden eingeladen, an diesem Gemeinschaftskonzert und im direkten Vorfeld an einen Workshop teilzunehmen. „Die Resonanz war so groß, dass wir sogar von weiteren Vereinen Anfragen bekamen“, berichtet Vorsitzender Edmund Huil. So kam es, dass nun 16 Vereine mit rund 230 Musikern gemeinsam in der Halle der Spedition Kleinbuntemeyer im Koppelweg in Schapen spielen werden. „Wenn jeder Musiker nur zwei Gäste mitbringt und dann noch einige Schapener kommen, sind wir schnell bei 1000 Besuchern“, hofft Huil auf eine große Resonanz bei freiem Eintritt.

Angeleitet von zehn verschiedenen Dirigenten, werden die Musiker am Nachmittag in einer Feinabstimmung die ausgesuchten Musikstücke einstudieren. Vorausgegangen ist in den teilnehmenden Musikvereinen eine intensive Probenphase. Zu den teilnehmenden Vereinen gehören: die Blaskapelle Andervenne, die Kolpingskapelle Freren, die Musikvereine Brögbern-Bawinkel, Holthausen-Biene und Langen-Gersten, die Musikzüge der Freiwilligen Feuerwehren Emsbüren und Spelle-Venhaus sowie acht weitere Gruppierungen aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen.

Die Kunst der Dirigenten wird es sein, eine so große Anzahl von Musikern zu einem gemeinsamen Klangkörper zusammenzubringen. Die musikalischen Leiter waren bei der Vorbereitung der einhelligen Meinung, dass es ein derartig großes Orchester im hiesigen Raum noch nicht gegeben hat. Insbesondere bietet sich in diesem Fall die Möglichkeit, weniger bekannte und häufig in vielen Orchestern nicht besetzte Instrumente einzusetzen. Dadurch wird es einen einmaligen Klangkörper geben.

Dabei ist das Programm so gestaltet, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein wird. Es werden von der traditionellen Blasmusik bis hin zur Musical- und Popmusik die verschiedenen Genres vertreten sein.

Im Anschluss an das Konzert findet auf dem Veranstaltungsgelände eine „After-Show-Party“ statt.

Die Blaskapelle Schapen wurde im Jahre 1974 auf Initiative des damaligen Pfarrers August Haskamp gegründet. Zu den ersten Proben, die im Turmzimmer der katholischen Kirche stattfanden, versammelten sich sechs junge Musiker. Nach kurzer Zeit konnte am 2. Weihnachtstag 1974 das Hochamt in der St.-Ludgerus-Kirche Schapen musikalisch gestaltet werden. Dieser Auftritt wird somit als Geburtsstunde des Vereins angesehen. Heute zählt die Blaskapelle rund 30 aktive Mitglieder im Alter zwischen 12 und 80 Jahren. Weitere Mitglieder befinden sich noch in der Ausbildung. Mit Georg Kimmer und Franz-Josef Göcke sind noch zwei Gründungsmitglieder aktiv.

Weitere Infos unter: www. blaskapelle-schapen.de .