Kosten: 400000 Euro Feuerwehrhaus in Lünne wird noch 2014 eingeweiht

Von Felix Reis

Über den Neubau des Feuerwehrhauses in Lünne – im Hintergrund der Plan – wurde bei der Jahresdienstversammlung der Lünner Kameraden informiert. Foto: Felix ReisÜber den Neubau des Feuerwehrhauses in Lünne – im Hintergrund der Plan – wurde bei der Jahresdienstversammlung der Lünner Kameraden informiert. Foto: Felix Reis

Lünne. Der Neubau des Feuerwehrhauses ist einer der Haupttagesordnungspunkte auf der Jahresdienstversammlung der Ortsfeuerwehr Lünne gewesen. Mit den Bauarbeiten soll in Kürze begonnen werden, die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr geplant.

Bernhard Deeters stellte die Pläne für das neue Feuerwehrhaus in Lünne vor. Es wird an der alten Stelle an der B 70 gebaut. In Hallenbauweise erstellt wird das Objekt zwei Einstellplätze, eine Werkstatt, sanitäre Anlagen und einen Unterrichtsraum haben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 400000 Euro. Die Bauzeit beträgt rund vier Monate, sodass noch in diesem Jahr die Einweihung stattfinden kann.

„Unsere 38 Kameraden der Einsatzabteilung mussten im letzten Jahr zu zwei Brandeinsätzen und fünf Hilfeleistungen ausrücken“, berichtete Ortsbrandmeister Werner Rickling. Dazu kämen noch zehn sonstige Hilfeleistungen in der Gemeinde. Neben der Ausbildung bei 42 Übungsabenden wurden drei Lehrgänge zur Fort- und Weiterbildung besucht. Insgesamt leistete man 1738 Stunden ehrenamtlich für die Bürger. Die Blindensammlung brachte einen Betrag von 1517 Euro.

Brandabschnittsleiter Alfons Acker bescheinigte den Lünnern einen guten Ausbildungsstand und dankte für die geleistete Arbeit. Acker berichtete über Neuigkeiten auf Landkreis- und Feuerwehrverbandsebene. Über die Arbeit der vier Feuerwehren der Samtgemeinde im letzten Jahr gab Gemeindebrandmeister Alois Wilmes Auskunft. Erster Polizeihauptkommissar Franz Timmer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

„Sie sind das Kapital, das eine Gesellschaft so wertvoll macht, wir brauchen so Menschen wie sie, die sich ehrenamtlich engagieren“, sagte Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes. Besonders hob Wilmes die vielen Stunden hervor, die neben dem Feuerwehrdienst geleistet würden wie zum Beispiel bei der Entkernung und dem Abriss des alten Feuerwehr- und Gemeindehauses.

Lars Hüttner wurde neu in die Feuerwehr Lünne aufgenommen und zum Feuerwehrmann befördert. Aus dem aktiven Dienst verabschiedete Ortsbrandmeister Werner Rickling Georg Gude und Heinrich Hesping.


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