Große Resonanz bei Einweihung Sportler in Lünne freuen sich über Tribüne


Lünne. Die neue Tribünenanlage auf dem Sportplatz von Blau-Weiß Lünne ist für alle Lünner Bürger ein Gewinn und fördert das ehrenamtliche Engagement. Das hat Bürgermeisterin Magdalena Wilmes am Donnerstag während der Einweihungsfeier betont.

Insgesamt ist die Tribüne das Ergebnis einer beispielhaften Zusammenarbeit und einer langen Planungs- und Vorbereitungsphase, betonte Vorsitzender Michael Oldenburg. Er erinnerte daran, dass während der Generalversammlung 2008 erstmals ein Antrag auf die Errichtung einer Zuschauertribüne gestellt wurde. „Natürlich war der Antrag zunächst aus finanziellen Gründen nicht realisierbar“, so der Vorsitzende. Man habe aber intensiv gearbeitet, dicke Bretter gebohrt und Anträge gestellt.

„So konnte Blau-Weiß die Gesamtkosten in Höhe von rund 130000 Euro dank der finanziellen Unterstützung durch den Landkreis Emsland, die Samtgemeinde Spelle, die Gemeinde Lünne und den Kreissportbund schultern“, dankte Oldenburg allen Beteiligten.

Dazu gehören auch die vielen Vereinsmitglieder, die über 1000 Stunden Eigenleistungen erbrachten. Örtliche Unternehmen hätten durch Material- und Geldspenden ebenso tatkräftig mitgeholfen .

Inzwischen habe die 24 Meter große Tribüne mit 130 Sitz- und 70 Stehplätzen bei Heimspielen ihre Bewährungsprobe bestanden, freute sich Michael Oldenburg über das gelungene Werk.

Lob und Anerkennung kam auch von Hermann Wilkens. Der stellvertretende Vorsitzende des NFV Emsland sowie Vizepräsident des Kreissportbundes unterstrich, dass die tolle Sportanlage einschließlich der Zuschauertribüne für einen Kreisklassenverein beispielgebend sei. Selbstverständlich wünsche er den Lünnern, dass hier einmal höherklassige Spiele stattfinden.

Zur Einweihungsfeier waren auch Vertreter der Nachbarvereine eingeladen, mit denen Blau-Weiß Lünne erfolgreich zusammenarbeiten und zum Teil Spielgemeinschaft bildet. Als Vertreter von Adler Messingen hatte Ignatz Schmidt vorsorglich einige Fußbälle mitgebracht. „Bekanntlich fliegt ab und zu ein Ball in die naheliegende Aa und ist dann für immer verschwunden“, so der Nachbar aus Messingen.

Den kirchlichen Segen erhielt die schmucke Tribünenanlage durch Pastor Daniel Brinker und Pastorin Martina Korporal. Diese wünschte den Lünner Teams übrigens viele erfolgreiche Spiele. „Die Mutter von zwei aktiven Fußballern in der Lünner Ersten weiß, wovon sie spricht“, stellte ein Zuschauer mit Blick auf den „vergurkten“ Saisonauftakt fest.

Nach der offiziellen Einweihung spielten Minikicker und Senioren um Pokale. Viele Zuschauer auf der Tribüne verfolgten die Spiele.


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