Gäste von den Philippinen Kolpinger besuchen Modehaus in Schapen

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Für die Arbeit in der Änderungsschneiderei m Modehaus Schulte interessierten sich die Kolpinger Pastor Daniel Brinker, Frederick Heidenreich, Father Fidel Mamerto Bagayaua und Daniel Fissenewert (hinten, v.r.); hier mit Geschäftsführer Hermann Schütte-Bruns und den Schneiderinnen Ingrid Theilen und Irina Eisner (sitzend). Foto: Stefan HoltkötterFür die Arbeit in der Änderungsschneiderei m Modehaus Schulte interessierten sich die Kolpinger Pastor Daniel Brinker, Frederick Heidenreich, Father Fidel Mamerto Bagayaua und Daniel Fissenewert (hinten, v.r.); hier mit Geschäftsführer Hermann Schütte-Bruns und den Schneiderinnen Ingrid Theilen und Irina Eisner (sitzend). Foto: Stefan Holtkötter

Schapen. Die auf dem Fußboden angebrachten Sterne des „Walk of Fame“ im Modehaus Schulte haben besondere Aufmerksamkeit bei einem Besuch von philippinischen Gästen in dem Schapener Textilgeschäft gefunden.

„In Anlehnung an den berühmten Gehweg in Hollywood möchten wir auf diesem Wege auf die tollen Leistungen unserer Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung aufmerksam machen“, berichtete der Geschäftsführer des Modehauses Schulte , Hermann Schütte-Bruns.

Father Fidel Mamerto Bagayaua, Nationalpräses des philippinischen Kolpingwerkes, Emelita Menes, Nationalvorsitzende, und Jancie Kay Habana, Jugendreferentin des Kolpingwerkes der Philippinen, aus Naga-City besuchten das emsländische Modehaus. Zur Besucher-Delegation gehörten darüber hinaus der Diözesanpräses der Kolpingjugend im Bistum Osnabrück, Daniel Brinker – gleichzeitig Pastor der Pfarreiengemeinschaft Spelle, Schapen, Lünne, Venhaus - sowie die Jugendreferenten im Osnabrücker Kolping-Diözesanverband, Daniel Fissenewert und Frederick Heidenreich. „Wir können die philippinischen Freunde anlässlich der Diözesankonferenz der Kolpingjugend des Diözesanverbandes Osnabrück in der Region begrüßen. Diese steht unter dem Motto der Partnerschaftsarbeit: ‚Wir bauen an der Einen Welt - Von Belm bis Naga City““, erklärte Brinker die Hintergründe des besonderen Gastaufenthalts. Father Fidel interessierte sich - ganz im Sinne Adolph Kolpings - besonders für die Arbeitsbedingungen im Modehaus Schulte. „Das Modehaus wurde im Jahr 1946 von meinen Schwiegereltern gegründet. Wir konnten uns in den zurückliegenden Jahren stetig erweitern und uns somit stets den Herausforderungen erfolgreich stellen“, skizzierte Schütte-Bruns die Entwicklung des Familienbetriebes und berichtete, dass im Modebereich aktuell 96 Mitarbeiter beschäftigt werden, davon 14 Auszubildende. „Im Gesamtkomplex mit den anliegenden Betrieben finden insgesamt ca. 150 Personen einen Arbeitsplatz.“ Nach den Worten von Daniel Brinker sei das Kolpingwerk in seinem Ursprung ein Handwerker- und Gesellenverein. Insofern sei es eine besondere Freude, mit dem Modehaus Schulte einen historischen Schneidereibetrieb zu besuchen. „Ich bin seit 43 Jahren aktives Kolpingmitglied und freue mich über den internationalen Besuch“, bekannte Schütte-Bruns, der den Aufenthalt auch durch eine finanzielle Zuwendung ermöglichte. „Hier stehen Mitarbeiter und die Geschäftsführung in einem engen Bezug zueinander“, zeigte sich Father Fidel beeindruckt von der familiären Atmosphäre, der hochwertigen Ausbildung sowie dem Umgang mit den Mitarbeitern und konstatierte: „Hier ist wahrer Kolping-Geist spürbar.“ Bevor die Kolpinger an der Diözesankonferenz in Belm teilnahmen, standen in der Samtgemeinde Spelle noch eine Besichtigung des Unternehmens Krone, ein Besuch im Speller Rathaus sowie ein Austausch mit den Kolpingsfamilien Spelle-Venhaus, Lünne und Schapen auf dem Programm.


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