Am Freitag Richtfest gefeiert Krone investiert 15 Millionen Euro in Spelle


Spelle. Seit Freitagnachmittag befindet sich auf dem Dach des neuen Technologiezentrums der Maschinenfabriken Bernard Krone in Spelle eine Richtkrone. Das mittelständische Unternehmen investiert knapp 15 Millionen Euro in das Projekt, in dem künftig Büroräume für bis zu 485 Mitarbeiter sowie eine Halle für die Prototypenmontage angesiedelt werden.

Das fünfgeschossige Bürogebäude soll voraussichtlich im Sommer 2014 bezogen werden; die angeschlossenen Versuchshallen gehen bereits im Oktober 2013 in Betrieb.

Gemeinsam mit Nachbarn, Mitarbeitern, Planern, Bauhandwerkern und der Krone-Geschäftsführung stieß Firmenchef Bernard Krone auf das zukunftsorientierte Bauwerk der Firma Krone an. Dank galt allen am Bau Beteiligten für die gute und termingerechte Ausführung der Aufträge, zog der Unternehmer eine positive Zwischenbilanz.

Im Mittelpunkt des Festes standen die Nachbarn, die mit einer besonderen Richtkrone per Oldtimertrecker die Großbaustelle erreichten. „Es handelt sich um eine Krone-Krone“, beschrieb ein Nachbar das bekannte Symbol für Technik und Qualität aus Spelle und aus dem Emsland, das zur Richtkrone umfunktioniert worden sei.

Nachdem man sich in den vergangenen Jahren in erster Linie mit Zweckbauten wie dem neuen Logistikzentrum und dem neuen Trainingszentrum beschäftigt habe, werde nun erstmals nach vielen Jahrzehnten wieder ein Bürogebäude errichtet, freute sich der Firmeninhaber über die Entwicklung und ergänzte: „Wir haben bei Krone noch viel vor.“

Um den Ansprüchen an moderne und qualitativ hochwertige sowie langlebige Maschinen gerecht werden zu können, müsse entsprechend investiert werden. Künftig hätten unter anderem die Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung, Service, IT sowie der Einkauf ihren Arbeitsplatz im Neubau. „Hier arbeiten dann unsere technischen Korifeen“, erzählte Bernard Krone und schmunzelt.

„Das ist für Spelle ein toller Tag“, zeigte sich Samtgemeindebürgermeister Bernard Hummeldorf angetan von der Großinvestition. Der Standort passe gut in das Ortsbild, gab es Anerkennung vom Verwaltungschef.

Technische Details des Projektes stellte Architekt Schürmann vor. Basis für das Technologiezentrum sei ein Masterplan, nach dem die Vorhaben in den vergangenen Jahren realisiert worden seien. Das Bürogebäude ist 94 Meter lang, 17,5 Meter tief und 20 Meter hoch und ermöglicht ein „Open-office“-Bürokonzept, bei dem die Arbeitsplätze als offene Teambüros mit hellen Fassadenbereichen angeordnet sind.

Der offizielle Teil des Richtfestes fand im Übrigen in luftiger Höhe auf dem Dach des fünfgeschossigen Baukörpers statt. So mancher Gast kam schon „ins Pusten“, als es galt, Treppe für Treppe das Dach zu erreichen. In 20 Meter Höhe hatte man als Belohnung für die Mühen einen herrlichen Überblick über Spelle und die Region bis hin nach Rheine.

Dass der Bau lange lebe, wünschte Stefan Preun von der Firma Rekers-Beton in seinem Richtspruch.


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