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Schüttgutlagerfläche soll entstehen Firma Laresta erwirbt als Erste Grund im Speller Hafen

Mit der ersten Vertragsunterzeichnung für den Ankauf von Gewerbeflächen im Rahmen der Hafenerweiterung Spelle-Venhaus gaben den Erfolg versprechenden Startschuss (von links) Bernhard Hummeldorf, Reinhard Winter, Jens Lonnemann, Werner Otte, Daniel Thien, Georg Holtkötter, Michael Gladen und Stefan Sändker.Foto: Anne BremenkampMit der ersten Vertragsunterzeichnung für den Ankauf von Gewerbeflächen im Rahmen der Hafenerweiterung Spelle-Venhaus gaben den Erfolg versprechenden Startschuss (von links) Bernhard Hummeldorf, Reinhard Winter, Jens Lonnemann, Werner Otte, Daniel Thien, Georg Holtkötter, Michael Gladen und Stefan Sändker.Foto: Anne Bremenkamp

Spelle. „In der aufstrebenden Geschichte des Hafens Spelle-Venhaus wird ein neues Erfolgskapitel aufgeschlagen“, betonte der Erste Kreisrat Reinhard Winter anlässlich der ersten Vertragsunterzeichnung für den Ankauf von Gewerbeflächen. „Der südlichste Hafen des Emslands wird eine polierte Perle innerhalb einer glänzenden Kette und trägt die vielversprechende Handschrift unternehmerischen Pioniergeistes, verbunden mit der öffentlichen Unterstützung seitens der Samtgemeinde Spelle und des Landkreises Emsland.“

Die Firma Laresta, 2010 als Schwesterunternehmen von Lambers Baustoffhandel und Transporte gegründet, hat in Erbpacht rund 40000 Quadratmeter im Hafen erworben. Nach Planungen des Ingenieurbüros Lindschulte & Gladen wird eine flüssigkeitsdichte Schüttgutlagerfläche mit Teilüberdachung entstehen, die eine erhebliche Erhöhung des Hafenumschlags ermöglichen soll.

„Wir haben den offiziellen Startschuss für die Expansion eines außergewöhnlichen Wirtschaftsstandorts mit besten Rahmenbedingungen gegeben“, sagte Lambers-Geschäftsführer Werner Otte. „Der Ausbau des Hafens Spelle mit der Anbindung Straße, Wasser und Schiene ist ein Faustpfand, das in den wenigsten Industriegebieten zu finden ist.“

Seit 2009 in Spelle

Die Firma Lambers hatte bereits 1999 ihren Betriebshof und 2009 schließlich den gesamten Betrieb von Hopsten in den Hafen Spelle-Venhaus verlegt. In den vergangenen Jahren ist die Mitarbeiterzahl des Ausbildungsbetriebs von 20 auf rund 50 Beschäftigte angewachsen.

„Das Unternehmen Lambers hat mit unternehmerischem Weitblick frühzeitig die Standortvorteile des Hafens Spelle-Venhaus erkannt“, so Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter. „Das Unternehmen aus der Transportbranche nutzt in hervorragender Weise die trimodale Verkehrsanbindung und die infrastrukturellen Möglichkeiten vor Ort, die es Fachkräften ermöglicht, Familie und Beruf in bestmöglicher Form zu vereinbaren.“

Sie verwiesen darauf, dass das zukunftsweisende Projekt „Hafenausbau“ eine Erweiterung des Umschlagplatzes, die Schaffung eigener Löschstellen sowie einer Anschlussstelle an die Eisenbahn beinhalte. Ihr Dank galt dem Landkreis Emsland, der das ehrgeizige Vorhaben „Hafenerweiterung“ finanziell und ideell vorbildlich unterstütze und damit die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze vorantreibe.


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