Automobilgeschichte zum Anfassen Oldtimermeile in Spelle lockt viele Bürger an

Auf der Oldtimermeile in Spelle gab es viel zu bestaunen. Foto: VereinAuf der Oldtimermeile in Spelle gab es viel zu bestaunen. Foto: Verein

Spelle. Die 6. Oldtimermeile in Spelle hat am Sonntag mit 64 Oldtimern von 23 verschiedenen Marken ihrem Namen alle Ehre gemacht. Sie verwandelte das Scheunenviertel am Wöhlehof wieder in ein Automobilmuseum der ganz besonderen Art.

Trotz des schlechten Wetters bestaunte eine Rekordzahl von 850 Besucher einer Mitteilung zufolge die auf Hochglanz polierten und liebevoll hergerichteten Klassiker der Automobilgeschichte. Wie es schien, entpuppte sich dabei ein Mercedes Benz 280 SEL - Bj.1979 von Ulrich Rekers und ein Setra Omnibus, Baujahr 1965, mit 1,7 Millionen Kilometern (Hanomag-Henschel Motor) von Werner Bernzen zu heimlichen Publikumslieblingen.

Doch natürlich sorgten auch die Präsentationen des Heimatvereins Spelle das Heimathaus mit der alten Speller Kirche, die Ahnenforschung sowie die Museumsscheune im alten Hölscherhof für viel Aufsehen. Gezeigt wurden landwirtschaftliche Geräte aus der „ guten alten Zeit“ zum Thema Feldbestellung, Füttern, Dreschen und Mahlen.

Viel Aufmerksamkeit bekam auch die Oberschule Spelle, die mit ihrer Schülerfirma Fahrzeuge, auch restaurierte, und ein elektronisches Autoquiz vorstellte.

Außerdem wurde im und am Wöhlehof eine Lkw-Miniaturausstellung und die Entstehung des Führerscheins vorgestellt. Ein Kfz-Sachverständigenbüro gab wichtige Tipps zum Kauf und Bewertung von Oldtimern. Die Fachleute wiesen aber auch auf die Wichtigkeit von Wertgutachten hin. Der Grund: Bei Diebstahl oder Brand kann der Fahrzeugzustand und damit der Wert nicht mehr ermittelt werden. Es kann somit zu Verlusten in der Versicherungsleistung kommen.

Weitere Infos und Bilder auf der Homepage www.Oldtimerfreunde-Spelle.de