Kooperation von Landwehr, Krone und Rosen Firmen machen 800 Schülern in Spelle IT schmackhaft

Zur gemeinsamen IT-Ausbildungsveranstaltung begrüßten (von links) Marc Linkert, Patrik Rosen, Bernard Krone und Dr. Goy-Hinrich Korn mehr als 800 Schüler. Foto: Anne BremenkampZur gemeinsamen IT-Ausbildungsveranstaltung begrüßten (von links) Marc Linkert, Patrik Rosen, Bernard Krone und Dr. Goy-Hinrich Korn mehr als 800 Schüler. Foto: Anne Bremenkamp

Spelle. Die Wirtschaft verlagert sich zunehmend in den digitalen Raum und IT-Berufen gehört die Zukunft: Um junge Menschen für Informationstechnik und Elektronik zu begeistern, haben die Firmen Krone aus Spelle, Rosen aus Lingen und Landwehr aus Wietmarschen unter dem Namen „shortcut Zukunft IT regional“ erstmalig eine gemeinsame IT-Ausbildungsveranstaltung im Krone Drive&Train in Spelle organisiert.

Mehr als 800 Schüler aus 28 im Emsland, in der Grafschaft und im Kreis Steinfurt beheimateten Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulen lernten in Workshops und Gesprächen die Vielfalt möglicher Berufsfelder innerhalb der Unternehmen kennen, die mit zu den größten Arbeitgebern in der Region zählen.

Der aus dem IT-Bereich stammende englische Begriff „shortcut“ bedeutet so viel wie Abkürzung. Mit ihrer IT-Offensive „shortcut Zukunft IT regional“ möchten die drei in ihrer Branche erfolgreichen Firmen jugendliche Schulabgänger mit technischem Interesse eine Abkürzung hin zu einer Berufsentscheidung aufzeigen, in der sie vor Ort die Chance haben, digitalen Fortschritt zu gestalten.

Mehr als Stahl und Eisen

„Herzlich willkommen zu einer Weltpremiere“, begrüßte Bernard Krone als geschäftsführender Gesellschafter der weltweit agierenden Bernard Krone Holding die jungen Gäste. „Wir brauchen nicht nur Mitarbeiter, die unsere Landmaschinen aus Stahl und Eisen konstruieren und bauen, sondern auch die, die ihnen künstliche Intelligenz einhauchen“, verwies Bernard Krone unter dem Stichwort „precision farming“ darauf, wie innovativ und spannend moderne Landtechnik ist. Beispielhaft verwies er unter anderem auf das autonome Fahren und die Vernetzung von Landmaschinen, die miteinander kommunizieren und agieren, um beispielsweise ein Maisfeld effizient und ohne Stillstandzeiten abzuernten. 

„Unsere Region hat enorm viel Potential und Ihr, eine Generation, die sich keine Welt ohne IT mehr vorstellen kann, seid unsere Zukunft“, unterstrich Marc Linkert, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Landwehr Computer und Software, die Marktführer für kaufmännische Softwarelösungen ist. Er appellierte: „Seid mutig, damit Ihr Euren Weg gehen könnt in eine Ausbildung und eine Zukunft mit Spaß.“

Ein Rosen-Roboter kommuniziert mit einer Krone-Landmaschine. Foto: Anne Bremenkamp


Ähnliches wünschte sich auch Patrik Rosen seitens der Eigentümerfamilie der Rosen-Gruppe, die sich der Spitzentechnologie zum Schutz von Mensch und Umwelt verschrieben hat und weltweit haarfeine Risse und Korrosionsschäden in Öl- und Gaspipelines findet. Imponierend, wie er anhand eines lockeren Gespräch mit seinem virtuellen Zwilling deutlich machte, was digitale Technologien heute schon möglich machen, bevor ein Roboter von Rosen eindrucksvoll mit einer Landmaschine von Krone kommunizierte.

Diesem Tenor folgend fasste Goy-Hinrich Korn, IT-Leiter der Krone-Gruppe, seinen eigenen Werdegang mit der Schlussfolgerung zusammen: „Ihr habt die Logik im Kopf, aber Ihr könnt Eure Zukunft schon auf die Leistungsfähigkeit und Flexibilität einer passgenauen Hard- und Software, digitaler Infrastruktur und offener Systeme bauen.“ 


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