70 Bürger beim "Dialogprozess" Handlungspapier soll bei Projekten in Spelle-Venhaus helfen

Ein Dorf im Gespräch: 70 Venhauser kamen zum "Dialagprozess". Foto: Gemeinde SpelleEin Dorf im Gespräch: 70 Venhauser kamen zum "Dialagprozess". Foto: Gemeinde Spelle
Gemeinde Spelle

Spelle. In Spelle-Venhaus soll es demnächst ein Handlungspapier mit Fördercheck geben, damit aus Ideen auch Maßnahmen werden. Das ist nach einem Dorfabend im Zuge des Projektes "Dialogprozess" mit 70 Einwohnern in der Gaststätte Spieker-Wübbel bekannt geworden.

Im Mittelpunkt des Abends standen laut einer Mitteilung der Gemeinde Vorträge aus den drei Arbeitsgruppen „Kommunikation und Gemeinschaft“, „Innerörtliche Infrastruktur“ sowie „Dorfgemeinschaftshaus Venhaus“, deren Ergebnisse Dennis Oevermann, Sandra Eleveld, Andreas Kulüke und Klaus Löcken präsentierten.

Das Handlungspapier mit einem Fördercheck soll künftig helfen, Projekte umzusetzen. Die Struktur mit kleinen Arbeitsgruppen und Impulsmodulen von außen solle möglichst dauerhaft etabliert werden. Mittel- bis langfristig strebt Venhaus die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen an. In diesem Zusammenhang bildet der "Dialogprozess", der vom Büro Pro-t-in aus Lingen und der Katholischen Landvolk-Hochschule Oesede begleitet wird, eine gute Grundlage.

„Venhaus lebt und zeigt starkes Interesse, die Zukunft im Ort selbst mitzugestalten. Die Projektansätze müssen weiterverfolgt werden“, lobt Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff das lokale Engagement.  

Nähere Informationen und Protokolle zu den Veranstaltungen des "Dialogprozesses" werden auf der Homepage der Samtgemeinde Spelle bereitgestellt.


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