Bürgerempfang mit 180 Gästen Lünne erhält weitere Krippe im Gebäude der Volksbank

Viele Informationen hatten die Referenten in ihren Kurzreferaten beim Bürgerempfang in Lünne parat. Von links: Bernhard Hummeldorf , Magdalena Wilmes, Ludger Pöttering, Claus Lüttmann, Marc-André Burgdorf, Mechthild Giesken, Michael Oldenburg, Katharina Mehring, Philipp Rekers, Andrea Wassenberg, Detlef Unger und Sven Benkendorf.  Foto: Ludger JungeblutViele Informationen hatten die Referenten in ihren Kurzreferaten beim Bürgerempfang in Lünne parat. Von links: Bernhard Hummeldorf , Magdalena Wilmes, Ludger Pöttering, Claus Lüttmann, Marc-André Burgdorf, Mechthild Giesken, Michael Oldenburg, Katharina Mehring, Philipp Rekers, Andrea Wassenberg, Detlef Unger und Sven Benkendorf. Foto: Ludger Jungeblut
Ludger Jungeblut

Lünne. Eine Fülle neuer Informationen, unter anderem über Baumaßnahmen, haben die 180 Gäste des Bürgerempfangs der Gemeinde Lünne mit rund 2000 Einwohnern am Sonntagabend in der Gaststätte Wulfekotte erhalten.

Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes. "Ich bin stolz darauf, wenn ich sehe, wie viele Mitbürger sich hier in Lünne einbringen, sei es in Vereinen, Verbänden und Organisationen oder im privaten Umfeld, in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis, und oft abseits der großen Öffentlichkeit."

Michael Oldenburg, Vorsitzender des Sportvereins Blau-Weiß Lünne mit 650 Mitgliedern, stellte das Projekt "Neubau Umkleidegebäude mit Sanitär- und Schulungs-/Seminarraum" vor.  "Die gemischten Mannschaften im Jugendbereich machen diese Maßnahme erforderlich." Baubeginn für die 367.000 Euro teure Maßnahme war am 29. März. Die Fertigstellung ist Ende des Jahres vorgesehen. Vom Kreissportbund werden 100.000 Euro erwartet.

Die Lünner Bürgermeisterin Magdalena Wilmes begrüßte die Gäste. Foto: Ludger Jungeblut


Pfarrer Ludger Pöttering teilte mit, dass nach dem Verkauf des Volksbankgebäudes an die Gemeinde Lünne nach entsprechendem Umbau die Einrichtung eines weiteren Krippenraumes vorgesehen ist. Träger wird die katholische Kirche sein. Dank zollte er der Küsterin Agnes Kotte, die am Samstag ihre langjährige Tätigkeit beendete. Mit Maria Braun wurde eine Nachfolgerin gefunden.

Die KFD Lünne feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen. Foto: Ludger Jungeblut


Unternehmer Philipp Rekers informierte zum Stand des Glasfaserausbaues in der Gemeinde Lünne. Nach seinen Worten ist der westliche Teil der Gemeinde mit Ausnahme von Restarbeiten im Bereich des Gebietes "Lünner See" inzwischen mit Glasfaser versorgt. "In diesem Jahr wird der östliche Bereich der Gemeinde südlich der Beestener Straße angeschlossen", gab er bekannt. Rekers hofft darauf, dass Lünne insgesamt im nächsten Jahr mit der neuen Technik versorgt sein wird. 


Für gute Laune sorgten der Spatzen- und Kinderchor Lünne sowie der Jugendchor Vacals. Foto: Ludger Jungeblut


Katharina Mehring von der pro-t-in GmbH stellte das "Gastro-Projekt" der Lünner Gastronomen im Rahmen des "Dorfdialoges" vor. "Mit sieben Betrieben ist Lünne, gemessen an seiner Größe, ein starker Gastronomie-Sandort und hat ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Unter dem Slogan "Lünne is(t) lecker wird demnächst ein Flyer mit dem Angebot der Betriebe gedruckt. 

Stolz ist die Lünner Bürgermeisterin Magdalena Wilmes auf den Spatzen- und Kinderchor. Als Dankeschön für den gelungenen Auftritt nahm Leiterin Andrea Wassenberg (rechts) für den Chor einen Briefumschlag "mit Inhalt" entgegen. Foto: Ludger Jungeblut


Claus Lüttmann, Vorsitzender des Schützenvereins St.-Hubertus Plantlünne, verwies darauf, dass das Jubelfest aus Anlass des 200-jährigen Bestehens im Juni an zwei Terminen unter Schirmherrschaft von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf gefeiert wird. Das traditionelle Schützenfest, bei dem der neue König ausgeschossen wird, findet am 14. und 15. Juni statt. Das eigentliche Jubelschützenfest wird am 21. und 22. Juni gefeiert. Dazu werden 2200 Gäste erwartet. In einer Auflage von 500 Stück wird die von Hermann Wilmes aktualisierte Chronik präsentiert.

Rund 180 Gäste nahmen an dem Bürgerempfang in Lünne teil. Foto: Ludger Jungeblut


Mechthild Giesken, Vorsitzende der KFD Lünne, erläuterte die Aktivitäten der katholischen Organisation, die für alle Glaubensrichtungen offen ist und in diesem Jahr 100  Jahre besteht. Als Beispiele für die Aktivitäten nannte sie unter anderem den Seniorenkreis, die Turngruppe, den Mittagstisch, die Mutter-Kindgruppe und den Frauentreff mit Asylantinnen und Asylbewerberinnen.

Sehr wohl fühlen sich die Pfadfinder in ihrem Diözesanzentrum in Lünne. Das betonten Sven Benkendorf (links) und Detlef Unger. Foto. Ludger Jungeblut


Detlef Unger, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg – Diözesanverband Osnabrück – und Bildungsreferent Sven Benkendorf stellten kurz die Umbau- und Erweiterungspläne für das Diözesanzentrum an der Straße Sanddeele vor. Geplant sind zusätzliche Tagungsmöglichkeiten, weitere Schlafplätze und neue Sanitärbereiche. Zudem soll das Haus energetisch saniert werden.

Kreisrat Marc-André Burgdorf hob die Bedeutung der 54 Freiwilligen Feuerwehren im Emsland hervor. Mit Blick auf die 27 Jugendfeuerwehren erklärte er: "Zum Glück haben wir keine Nachwuchssorgen." Den Arbeitgebern dankte er dafür, dass sie ihre Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze freistellen. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf gab einen Überblick über die Leistungsstärke der Samtgemeinde und unterstrich den Gemeinsinn in den Mitgliedsgemeinden: "Wir sitzen alle in einem Boot – nur gemeinsam sind wir stark." Abschließend rief er alle Bürger dazu auf, am 26. Mai in der Samtgemeinde an der Europawahl, der Landratswahl und der Samtgemeindebürgermeisterwahl teilzunehmen.

Nur mit Gemeinsinn haben Kommunen Erfolg. Das betonte der Speller Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf beim Bürgerempfang in Lünne. Foto: Ludger Jungeblut


Viel Beifall gab es für die den Spatzen- und Kinderchor Lünne sowie den Jugendcor "Vacals" unter Leitung von Andrea Wassenberg. Mit dem Lied "Europa Kinderland – wir geben uns die Hand" sendeten die Jungen und Mädchen auch eine politische Botschaft aus.


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