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Stegemann und Detmers sagen zu Mit Sascha Wald kommt ein weiterer Wunschspieler zum SC Spelle-Venhaus

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<em>Zusammenarbeit</em> beim SC Spelle-Venhaus: Fußballobmann Jürgen Wesenberg und Neuzugang Sascha Wald.Zusammenarbeit beim SC Spelle-Venhaus: Fußballobmann Jürgen Wesenberg und Neuzugang Sascha Wald.

Spelle. Der SC Spelle-Venhaus hat die Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Mit Sascha Wald präsentierte Fußballobmann Jürgen Wesenberg noch einen „absoluten Wunschspieler“. Neben dem schnellen Offensivspieler sagten noch Torben Stegemann vom A-Junioren-Bundesligisten Preußen Münster sowie Hendrik Detmers vom Ligarivalen BW Hollage zu. Detmers ist mit 25 Jahren der älteste Spieler im Aufgebot von Trainer Siggi Wolters.

„Wir haben als Aufsteiger eine überzeugende Saison gespielt und Platz vier erreicht“, erklärte Wesenberg. In der neuen Serie wollen die Speller versuchen, erneut oben mitzuspielen, „auch wenn das zweite Jahr bekanntlich immer das schwerste ist“. Daher benötige des SCSV eine schlagkräftige Mannschaft. Wesenberg ist überzeugt, dass ein Team mit Potenzial zur Verfügung steht. Der Verein biete eine Plattform auf gehobenem Niveau, auf dem sich die Spieler präsentieren könnten.

Mit Wald hat das Speller Aufgebot noch einmal an Qualität gewonnen. Der Offensivspieler, der in Bramsche bei Lingen wohnt, hat seinen noch für die neue Serie gültigen Vertrag beim SV Meppen aufgelöst. Zum einen, erläuterte der Kicker, sei es sehr anstrengend, an der Schnittstelle zwischen Amateur und Profi wie beim SV Meppen Fußball zu spielen und eine berufliche Ausbildung zu machen. Zum anderen habe SVM-Coach Christian Neidhart deutlich gemacht, dass diese Konstellation auch aus Vereinssicht schwierig sei. Wald war mit seiner Rolle als Ergänzungsspieler – er kam bei 16 Kurzeinsätzen auf rund 400 Spielminuten – „nicht ganz glücklich. Ich will so viel wie möglich spielen.“

Nach „sehr guten Gesprächen“ mit Wesenberg und Wolters war er schnell vom Wechsel an die Venhauser Straße überzeugt, zumal er etliche Spieler beim künftigen Klub kennt. „Mit Michael Gellhaus habe ich fast mein Leben lang zusammengespielt. Mit Stefan Raming-Freesen spiele ich eine Saison in Meppen und die anderen kenne ich von früher von der Kaderauswahl.“ Natürlich sei er etwas enttäuscht, weil es beim SVM nicht wie erhofft geklappt habe, aber jetzt wolle er die Chance in Spelle nutzen. „Das ist eine Herausforderung. Ich will Leistung zeigen, ein Führungsspieler werden und wieder einen Riesenspaß haben.“

„Bei uns hat Sascha die Möglichkeit, sich wieder in den Fokus zu spielen. Das ist vor einigen Jahren auch Stefan Raming-Freesen gelungen“, erklärte Wesenberg. Torwart Gellhaus (vom SV Holthausen/Biene) und Raming-Freesen (SV Meppen) waren bereits als Neuzugänge beim SCSV bekannt. Wesenberg hofft, dass die Mitspieler von ihren Erfahrungen profitieren.

Oldie im Team ist Hendrik Detmers. Der defensive Mittelfeldspieler machte nach Wesenbergs Angaben wegen eines Auslandaufenthalts nicht alle Spiele in Hollage mit. Der 25-Jährige studiert in Osnabrück zusammen mit Spelles Florian Hoff.

Torben Stegemann aus Dreierwalde hat in der Jugend schon für den SCSV gespielt und kam über den TuS Lingen und Eintracht Rheine nach Münster. Für die Preußen kam er in der A-Junioren-Bundsliga (20 Spiele) in der U23 zum Einsatz. Er ist in der Defensive und im Mittelfeld vielseitig verwendbar.

Mindestens in der Vorbereitung sollen auch noch vier Spieler aus der eigenen Jugend mitmischen: Kai Kramer (Abwehr), Yannik Steffen (Abwehr, Mittelfeld), Timo Stapper (Mittelfeld) und Florian Löcken (Stürmer). Dann steht ein 22er-Kader zur Verfügung. Auch Karsten Schneke, der beruflich stark eingebunden ist, und der lange angeschlagene Jens Kröger sollen mitmischen.

„Wir wollen etwas bewegen“, erklärt Wesenberg. Dabei werden die Speller Fußballer vom neuen Abteilungsleiter Thomas Lindemann unterstützt.


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