Ministranten-Ausstellung Interaktive Miniweltenbis zum 2. Februar 2019 in Spelle

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Gemeinsame Duftprobe im Rahmen der noch bis zum 2. Februar in der St- Johannes-Kirche in Spelle zu erlebenden interaktiven Ausstellung „Miniwelten“, die alle Interessierten dazu einlädt, den Messdienerdienst spielerisch, biblisch, liturgisch und ganz persönlich für sich selbst zu erfahren. Foto: Anne BremenkampGemeinsame Duftprobe im Rahmen der noch bis zum 2. Februar in der St- Johannes-Kirche in Spelle zu erlebenden interaktiven Ausstellung „Miniwelten“, die alle Interessierten dazu einlädt, den Messdienerdienst spielerisch, biblisch, liturgisch und ganz persönlich für sich selbst zu erfahren. Foto: Anne Bremenkamp

Spelle. Die interaktive Ausstellung „Miniwelten“ für Ministranten entwickelt ist bis einschließlich Samstag, 2. Februar 2019, in der St- Johannes-Kirche in Spelle zu erleben.

Die im Erzbistum Köln eigens für Ministranten entwickelte kostenlose Ausstellung mit  Mitmachaktionen lädt nicht nur Messdiener, sondern auch Interessierte quer durch alle Generationen dazu ein, den Messdienerdienst spielerisch, biblisch, liturgisch und ganz persönlich für sich selbst zu erfahren.

Tiefergehende Bedeutung

Licht, Gabenbereitung, Wasser und Weihrauch – viele Aufgaben lernen Messdiener im Laufe ihrer „Ministranten-Karriere“ kennen. Sie wissen um den Umgang mit Messbuch, Weihrauchfass oder Klingel. Aber was ist die tiefere Bedeutung der einzelnen Dienste? Was haben sie mit ihrem Leben und ihrem Alltag zu tun? All diesen und noch vielen weiteren Fragen gehen teilnehmende Messdiener- und Erstkommuniongruppen aus den Dekanaten Emsland-Süd und Osnabrück-Nord gemeinsam mit Pastoralreferent Dominik Witte und Gemeindereferent David Quaing auf den Grund. Die Referenten freuen sich darauf, während der Führungen mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch, ins Spielen und ins Erfahren zu kommen. Einen ersten Probedurchlauf starteten Dominik Witte und David Quaing im Rahmen der Ausstellungseröffnung. Pfarrer Ludger Pöttering und interessierte Gäste zeigten sich beeindruckt von der einfachen, aber effektiven Umsetzung der Miniwelten, die sich an vier erlebnisorientierten Stationen mit Licht, Gabenbereitung, Wasser und Weihrauch auseinandersetzen. Beispielhaft genannt sei die Station „Wasser“, an der der Besucher zunächst in Form eines Rätsels erfährt, dass beispielsweise ein zehnjähriges Kind zu 62 Prozent aus Wasser besteht oder dass es 106 Liter Wasser braucht, um ein Kilo Kartoffeln zu ernten. Erst dann geht es um die Bedeutung des Wassers in der Bibel und im Ministranten-Dienst.  

Düfte des Alltags

Mit einer Duftprobe startet die Station „Weihrauch“ - es gilt, Düfte des Alltags zu erkennen. Der Wohlgeruch des Weihrauchs ist zwar weder Messdienern noch Kirchgängern fremd, aber wer weiß schon, dass das luftgetrocknete Gummiharz in der Bibel Zeichen der Verehrung und des aufsteigenden Gebetes ist. Erhellend ist die Station „Licht“, die sich ganz unkonventionell kleiner Klick-Fernseher bedient, um diese Botschaft zu vermitteln: Jesus ist das Licht der Welt, aber auch jeder Einzelne von uns kann ein Licht der Hoffnung zu anderen Menschen und in die Welt tragen. Die Station „Gabenbereitung“ symbolisiert, dass die Ministranten und alle Gläubigen nicht nur Brot und Wein, sondern auch ihr Leben und alles, was sie bewegt, vor Gott bringen können. „Eine tolle Möglichkeit, Kirche mal anders zu erleben“, zeigte sich nach dem Rundgang Pfarrer Ludger Pöttering beeindruckt und hofft auch außerhalb der gebuchten Führungen auf viele interessierte Gäste in der St. Johannes-Kirche in Spelle.


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