In Bestandsimmobilien Zukunftsgerichtetes Wohnen in der Samtgemeinde Spelle

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Ausgehend von den Ergebnissen des Kreativ- und Beteiligungsprozesses „Wohnen im Alter – Wohnen mit Zukunft“ sollen nun weitere Schritte unternommen werden. Foto: Samtgemeinde SpelleAusgehend von den Ergebnissen des Kreativ- und Beteiligungsprozesses „Wohnen im Alter – Wohnen mit Zukunft“ sollen nun weitere Schritte unternommen werden. Foto: Samtgemeinde Spelle

Spelle. Unter fachlicher Begleitung des Wohnexperten Dieter Sudbrink aus Osterholz-Scharmbeck, dem Forschungsprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ und dem Bundesverband Initiative 50Plus ist in den Jahren 2017 und 2018 der Beteiligungs- und Kreativprozess „Wohnen mit Zukunft“ in der Samtgemeinde Spelle initiiert worden.

In drei Veranstaltungen mit jeweils rund 40 Teilnehmern wurden laut einer Mitteilung der Samtgemeinde Spelle Fragen zum Thema Wohnen aufgeworfen und beantwortet. Dieser Prozess soll nun fortgesetzt werden. Nachdem Ende 2018 die Resultate präsentiert wurden, sollen nun die nächsten Schritte erfolgen, um die erlangten Ergebnisse nachhaltig zu sichern. „Wir wollen den Weg weitergehen und nicht auf der Hälfte stehen bleiben“, betont Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Circa 82 Prozent der Befragten des Kreativ- und Beteiligungsprozesses lebten zur Zeit der Befragung in einem eigenen Haus. „Die hohe Eigentumsrate zeigt, dass wir in diesem Bereich etwas tun müssen“, stimmten Gerd Schierenbeck, Bundesverband Initiative 50Plus, und Thomas Nerlinger, Projektleiter Dorfgemeinschaft 2.0, überein.

Weiterqualifizierung der Handwerker

Dies und die deutlich alternde Gesellschaft zeigen den akuten Handlungsbedarf. Um die Frage zu klären, ob das Eigenheim nicht nur an den momentanen Bedürfnissen, sondern auch für die Zukunft ausgerüstet ist, wäre es von Vorteil, vor Ort ein Beratungsangebot und -netzwerk zu haben. Gerne würde die Samtgemeinde Spelle daher die hiesigen Unternehmen dabei unterstützen, Ideen für einen bedarfsgerechten Umbau im Bestand zu entwickeln, welche vor allem den Bedürfnissen der Senioren entsprechen. Dazu soll in Gesprächen mit interessierten Unternehmen des Wohnungsbaues und der -einrichtung das Interesse an der Mitarbeit in einem Arbeitskreis ausgelotet werden. „Dieser Prozess soll extern von Referenten unterstützt werden und stellt somit eine gezielte Weiterqualifizierung der Handwerker dar“, beschreibt Jonas Roosmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Für ein aktives Handeln sensibilisieren

Unternehmen, die sich mit dem Thema des „Neuen Wohnen in Spelle“ befassen und sich fachlich in einem „Netzwerk“ austauschen möchten, sind daher aufgerufen, sich bei der Dorfgemeinschaft 2.0 zu melden. Nachdem die ersten Schritte unternommen wurden, sollen in einem künftigen Schritt die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. Hierzu sollen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen stattfinden, um Interessierte und Eigentümer von selbstgenutzten Wohneigentum für ein aktives Handeln zu sensibilisieren. Ansprechpartner Jonas Roosmann von der  Dorfgemeinschaft 2.0 ist per E-Mail an jonas.roosmann@gesundheitsregion-euregio.eu oder unter Tel. 05921/841008 zu erreichen. 


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