Samtgemeindebürgermeisterwahl Sändker und Lindemann für Führungsaufgabe in Spelle hoch motiviert

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Im Wöhlehof stellten sich auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Spelle die Bewerber um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters beziehungsweise der Samtgemeindebürgermeisterin in Spelle, Maria Lindemann und Stefan Sändker (rechts) vor. Links im Bild der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Spelle, Ludger Kampel; neben ihm der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, Klaus Santen. Foto: Ludger JungeblutIm Wöhlehof stellten sich auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Spelle die Bewerber um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters beziehungsweise der Samtgemeindebürgermeisterin in Spelle, Maria Lindemann und Stefan Sändker (rechts) vor. Links im Bild der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Spelle, Ludger Kampel; neben ihm der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, Klaus Santen. Foto: Ludger Jungeblut

Spelle. Fast 200 Bürger haben sich im Wöhlehof in Spelle ein persönliches Bild von Stefan Sändker (48) und Maria Lindemann (50) gemacht, die beide Samtgemeindebürgermeister beziehungsweise Samtgemeindebürgermeisterin in Spelle werden möchten. Eingeladen hatte der CDU-Ortsverband Spelle.

Beide betonten, dass sie im Falle ihrer Wahl durch die Bürger am 26. Mai 2019 zeitgleich mit der Europawahl das Amt mit großer Leidenschaft das Amt zum Wohl der Samtgemeinde Spelle und ihrer Bürger ausüben wollten. Wer von beiden für die CDU antritt, entscheidet sich am 8. November um 20 Uhr in der Nominierungsveranstaltung des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle in der Gaststätte Spieker-Wübbel.

Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Spelle, Ludger Kampel, betonte, dass sich die Christdemokraten entschlossen hätten, im Interesse einer lebendigen Demokratie im Vorfeld der Nominierungsveranstaltung öffentliche Veranstaltungen der CDU-Ortsverbände Spelle, Lünne und Schapen durchzuführen. "Ich bin schwer begeistert", freute er sich über die gute Resonanz.  Mit Genugtuung verzeichnete er auch steigende Mitgliederzahlen in Spelle, nachdem bekannt wurde, dass Sändker und Lindemann das Amt anstreben. Nach Angaben der CDU-Kreisgeschäftsstelle stieg die Zahl der CDU-Mitglieder des Ortsverbandes Spelle seit dem 1. September dieses Jahres um 23 auf nunmehr 212. Den Ortsverbänden Lünne und Schapen gehören derzeit 80 beziehungsweise 46 Mitglieder an.

Kampel unterstrich, dass es gelungen sei, qualifizierte Bewerber vorzuschlagen, die  alle vier von einer Findungskommission aufgestellten Kriterien erfüllten: diese müssten Mitglied der CDU sein, bereit sein, in zwei Amtsperioden diese Führungsaufgabe wahrzunehmen, Verwaltungserfahrung mitbringen und den Wohnsitz in Spelle nehmen.


Fast 200 Bürger waren gekommen, um sich ein persönliches Bild von Maria Lindemann und Stefan Sändker zu machen. Beide bewerben sich um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in Spelle. Fragen der Bürger waren ausdrücklich erwünscht. Foto. Ludger Jungeblut


Lindemann betonte: "Mein Herz schlägt für die Samtgemeinde Spelle. Hier komme ich her und hier möchte ich aktiv sein." Sie arbeitet derzeit als Erste Beigeordnete (Ordnung, Soziales, Bildung/Jugend/Sport, Wirtschaftsförderung) in der Kreisstadt Steinfurt. Dort ist sie auch für die integrierte Stadtentwicklung zuständig. Sie kennt die Samtgemeindeverwaltung Spelle aus einer früheren Tätigkeit. Seinerzeit hatte die Diplom-Kauffrau FH die Fachbereichsleitung für Ordnungsverwaltung und Bürgerservice inne. Bevor sie nach Steinfurt wechselte, arbeitete sie in Führungspositionen für die Stadt Telgte (Fachbereichsleiterin) und die Stadt Marsberg (Allgemeine Vertreterin). Die 50-Jährige sieht sich als kampferprobt: "Für jede schwierige Situation finde ich einen Weg und eine Lösung." Es gelte, die Weichen für die Zukunft zu stellen, um "rechtzeitig agieren zu können und nicht reagieren zu müssen."

 Ebenso wie Lindemann bescheinigte auch Sändker der Samtgemeinde eine tolle Entwicklung. Nachdrücklich hob er seine Bürgernähe hervor. "Ich bin immer gesprächsbereit. Mit mir kann man auch ein Bier trinken." Offen zeigte er sich für eine Diskussion zum Bau einer Dreifeldsporthalle. Sändker absolvierte von 1989 bis 1991 eine Ausbildung als Verwaltungsangestellter bei der Samtgemeinde Spelle. Von 1999 bis 2002 studierte er nebenberuflich Betriebswirtschaftslehre und absolvierte von 2007 bis 2009 auch den nebenberuflichen Lehrgang "Zertifizierter Verwaltungsbetriebswirt" (Finanzbuchhaltung) mit Erfolg. Der 48-Jährige ist seit 2012 Dezernent für innere Dienste und seit 2007 Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH.

Deutlich wurde in der Veranstaltung, dass beide Kandidaten inhaltlich weitgehend auf einer Linie sind. So räumen beide der Wirtschaftsförderung und der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements oberste Priorität ein. Die Bürger nutzten die Gelegenheit, um den Kandidaten Fragen zu den verschiedensten Themen zu stellen. Es wurde auch die Forderung erhoben, endlich den Schutz vor dem Hochwasser der Speller Aa umzusetzen. Sändker bezifferte die Kosten mit sechs Millionen Euro bei einem Eigenanteil der Gemeinde Spelle zwischen einem und zwei Millionen Euro.


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