Wegen des neuen Polizeigesetzes Fühner fordert in Spelle bessere digitale Qualifikation der Polizei

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Sie tauschten sich über die Arbeit der Polizei aus (von links): der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Heinz Defayay, Sebastian Lechner (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), CDU-Landtagsabgeordneter Christian Fühner sowie die Polizeibeamten Karsten Wagner, Helmut Knieper Leiter Polizeistation Spelle und Burkhard Papenbrock. Foto: CDUSie tauschten sich über die Arbeit der Polizei aus (von links): der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Heinz Defayay, Sebastian Lechner (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), CDU-Landtagsabgeordneter Christian Fühner sowie die Polizeibeamten Karsten Wagner, Helmut Knieper Leiter Polizeistation Spelle und Burkhard Papenbrock. Foto: CDU

Spelle. Bei einem Besuch der Polizeistation Spelle mit dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Lechner, hat sich der Lingener CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner über die Arbeit der Beamten und die gewachsenen Herausforderungen im Polizeidienst informiert.

Dan Anstoß für den Austausch mit dem Personal der Polizeistation Spelle und dem stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, Heinz Defayay, gab laut einer Mitteilung von Fühners Abgeordnetenbüro das neue Polizeigesetz. 

Präsenz in der Fläche wichtig 

Defayay betonte die Wichtigkeit von Polizeistationen in der Fläche. Durch die Verteilung von Polizeistationen in der Fläche und der Verwurzelung der Beamten in den Gemeinden sei der Dialog zwischen Polizei und Bürgern auf Augenhöhe. Lechner regte an, dass eine Stärkung der polizeilichen Präsenz im ländlichen Raum auch durch eine bürokratische Entlastung möglich sei. „Neben der Einstellung von mehr Personal muss es uns gelingen, die Aufgaben der Einsatzkräfte zu entbürokratisieren,“ so Lechner. Es könne nicht sein, dass eine Polizeistreife dreiviertel ihrer Arbeitszeit mit Dokumentationspflichten vor dem PC verbringe. 

Höherer Stellenwert der Digitalisierung

Die Beamten waren sich einig, dass die Digitalisierung einen höheren Stellenwert im Polizeidienst einnehmen müsse. Neue Befugnisse im Polizeigesetz seien mit technischen Qualifikationen verbunden, die ein durchschnittlicher Beamter nicht vorweisen könne. Die Kriminalität habe sich verlagert und finde nicht mehr nur „im analogen Bereich“ statt, erklärte Knieper. Auf die Herausforderungen, die durch Internetkriminalität entstehen, müsse die Polizei reagieren, um weiter effizient arbeiten zu können. Auch müssten Zuständigkeitsübergaben und Informationsflüsse zwischen Polizei, Gerichten, Staatsanwaltschaften und der Verwaltung optimiert werden.

Beförderungsperspektiven bieten

Fühner merkte an, dass die digitale Entwicklung bereits bei der Ausbildung der Polizisten stärker in den Fokus rücken müsse und hob die ungebrochene Attraktivität des Polizeiberufs hervor. Allerdings dürfe man sich auf den guten Bewerberzahlen nicht ausruhen und müsse auf der Suche nach qualifizierten Bewerbern vor allem eine gute Bezahlung und Beförderungsperspektiven bieten.


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