64 Grundstücke am Wasser geplant Lünne bekommt einen weiteren See mit Wohnbebauung

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Das Konzept für den neuen See und die Wohnbebauung stellten (von links) Peter Stelzer, Magdalena Wilmes, Thomas Meiswinkel, Helmut Renze und Bernhard Hummeldorf vor. Foto: Anne BremenkampDas Konzept für den neuen See und die Wohnbebauung stellten (von links) Peter Stelzer, Magdalena Wilmes, Thomas Meiswinkel, Helmut Renze und Bernhard Hummeldorf vor. Foto: Anne Bremenkamp

Lünne. Ein neuer See entsteht in der Gemeinde Lünne. An dem 1,6 Hektar großen Gewässer sollen 64 Wohnhäuser entstehen, Projektträger ist die Firma Johann Bunte aus Papenburg.

Das außergewöhnliche Bauprojekt „Maritimes Wohnen am Lünner See“ geht in die zweite Runde. Voraussichtlich im Jahr 2020 wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lünner See I und zum Naherholungsgebiet „Blauer See“ eine weitere Wohnsiedlung mit 64 Grundstücken am Wasser entstehen.

Realisiert wird das Projekt von der Firma Johann Bunte Bauunternehmung aus Papenburg, die bereits mit dem 2005 initiierten ersten Baugebiet „Maritimes Wohnen am Lünner See“, in dem zurzeit die nahezu letzten der 110 Grundstücke hochwertig bebaut werden, nach eigenen Angaben eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Um eine weiterhin aufstrebende touristische und wirtschaftliche Entwicklung Lünnes zu fördern, hat die Gemeinde dem Unternehmen Bunte für den nunmehr zweiten Bauabschnitt das in ihrem Eigentum befindliche 7,6 Hektar große Grundstück zur Verfügung gestellt. Bereits 2010 haben die Gemeinde Lünne und die Firma Bunte als Investor einen städtebaulichen Vertrag zwecks Ausweisung eines Wohngebiets abgeschlossen.

Bereits 30 Anfragen

Vor Ort verwiesen Bunte-Geschäftsführer Helmut Renze und Bunte-Projektleiter Thomas Meiswinkel auf bereits mehr als 30 Anfragen interessierter Neuansiedlungswilliger, die von der zweiten Auflage des zukunftsweisenden Konzepts „Wohnen und Erholen am Wasser“ angetan seien. Ein Glücksfall für Lünne, der das Dorf weiter aufwerte und auch die Nahversorgung, Handel, Handwerk und Gewerbe stärke, zeigten sich Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf überzeugt von dem Vorhaben. Dieses kann starten, sobald das regionale Raumordnungsprogramm voraussichtlich 2020 angepasst wird und damit einhergehend der Flächennutzungsplan geändert und der Bebauungsplan aufgestellt werden kann.

7,6 Hektar großes Areal

Die Pläne des Büros für Regionalplanung & UVP Peter Stelzer in Freren, das schon das erste Areal mit Blick auf hohe Wohn- und Lebensqualität gestaltete, sehen im Zuge des zweiten Bauabschnitts folgendes vor: Auf dem 7,6 Hektar großen Areal wird ein rund 1,6 Hektar großer See geschaffen, um den sich 64 Wohnhäuser reihen werden. Die Grundstücksgrößen variieren zwischen 600 und 850 Quadratmeter, Durchgangsstraßen wird es zur Beruhigung des Quartiers keine geben.

Häuser in zwei Reihen

Die voll erschlossenen Grundstücke in der ersten Reihe (rund 50 Prozent) werden direkt an den See grenzen, die in der zweiten Reihe sind höher gelegen und versetzt geplant, so dass auch von dort der ungetrübte Blick aufs Wasser garantiert sein wird. Willigen Bauherren ein, soll bei der Bebauung größtmögliche Freiheit gelassen werden.  Spekulativen Handel schließen vertragliche Regelungen aus. Etwaige Interessenten können sich direkt an die Firma Bunte wenden, Ansprechpartner ist Projektleiter Thomas Meiswinkel.


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