Fachausschuss tagt Neues Baugebiet in Lünne mit zehn Plätzen

Von Ludger Jungeblut, 12.09.2018, 13:21 Uhr
Im geplanten Baugebiet "Nördlich der Drosselgasse" in Lünne sollen zehn Bauplätze ausgewiesen werden. Foto: Ludger Jungeblut

Lünne . In Lünne entsteht ein neues Baugebiet mit zehn Plätzen. Einstimmig hat der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde in der jüngsten Sitzung den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan "Nördlich der Drosselgasse" gefasst.

Nachdem verschiedene Bedenken gegen die Planung erhoben worden waren, gab es nach Angaben des stellvertretenden Verwaltungschefs Stefan Lohaus am 14. August eine Besprechung mit allen Beteiligten, die zu einer einvernehmlichen Lösung führte, um das Bauleitverfahren fortführen zu können. Im Ausschuss wurde die Ausweisung neuer Bauplätze vor allem im Interesse junger Familien einhellig begrüßt. Ebenfalls einstimmig billigte der Ausschuss die Aufsstellung der Innenbereichssatzung "Pastor-Garneus-Straße".


Die Brücke bei Otting über die Speller Aa in Lünne muss mittelfristig ersetzt werden. Foto: eberhardt-die ingenieure gbr


Lohaus berichtete im Verlauf der Sitzung über die Ergebnisse der Prüfung von vier Brücken in Lünne, für die die Gemeinde zuständig ist und damit auch die Verkehrssicherungspflicht hat. Das Ingenieurbüro "eberhardt-die ingenieure" hatte die Überprüfung vorgenommen. Dabei ergab sich, dass die Brücke im Zuge der Wilster Straße über den Schinkenkanal erneuert werden muss. Zudem ist der Ersatz der Brücke bei Otting über die Speller Aa erforderlich. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen müssen am Holzüberbau der Fußgängerbrücke über die Große Aa erfolgen. Für die Brücke im Zuge der Brückenstraße sind hingegen nur kleinere Reparaturarbeiten notwendig. "Für die entsprechenden Maßnahmen soll nun ein Konzept entwickelt werden und auf dessen Grundlage Fördermittel eingeworben werden", betonte der stellvertretende Verwaltungschef. 

Alternative Befestigung alternative Wege

Abschließend stellte er eine alternative Befestigung landwirtschaftlicher Wege vor, wie sie ein Hersteller entwickelt hat. "Laut Aussage des Herstellers sind die so sanierten Wirtschaftswege für schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge geeignet." Das Material könne zudem für die Sanierung von Radwegen, Wanderwegen und Seitenstreifen eingesetzt werden. Lohaus: "Neben einer kostengünstigen Alternative bietet diese Art der Befestigung weiterhin den Vorteil, dass sie wasserdurchlässig ist und eine Versiegelung von Flächen somit vermieden wird." Vorhandene Asphaltstraßen sollten auf diese Weise jedoch nicht saniert werden.

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