Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" Lünne erhält einen Sonderpreis

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Am 22. August 2018 präsentierten sich rund 350 Lünner mit ihren verschiedenen Aktivitäten der Bewertungskommission für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft." Mit von der Partie waren auch Kinder der Ludwig-Schriever-Grundschule. Foto: Ludger JungeblutAm 22. August 2018 präsentierten sich rund 350 Lünner mit ihren verschiedenen Aktivitäten der Bewertungskommission für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft." Mit von der Partie waren auch Kinder der Ludwig-Schriever-Grundschule. Foto: Ludger Jungeblut

Lünne. Lünne Die Würfel beim Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sind gefallen. Zwar hat sich die Gemeinde Lünne nicht für den Bundeswettbewerb qualifizieren können, erhält aber einen Sonderpreis. Nach der Bereisung von 18 Dörfern wählte die Bewertungskommission die Dörfer Backemoor (Landkreis Leer), Bötersen (Landkreis Rotenburg Wümme) und Räbke (Landkreis Helmstedt) zur Teilnahme am Bundeswettbewerb aus.

Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium als Ausrichter des Wettbewerbs am Freitag mitteilte, erhält die Gemeinde Lünne mit rund 2000 Einwohnern einen Sonderpreis für den "herausragenden Dialogprozess" zur Entwicklung des vom Landeswettbewerb vorgegebenen Leitbildes. Ferner würdigte die Jury die "strukturierte Zusammenarbeit" der örtlichen Vereine insbesondere durch die "Lünne-App" sowie die ehrenamtlichen Bemühungen zur Breitbandanbindung. 

Vielfältiges Dorfleben

Die Bewertungskommission hatte Lünne am 22. August im Rahmen einer Bereisung in Augenschein genommen. 350 Bürger – darunter die Vertreter zahlreicher Vereine – hatten im Bürgerpark einen hervorragenden Eindruck in ein vielfältiges Dorfleben gegeben, das den Nächsten im Blick hat. Auch die Kirchen waren vertreten: Der katholische Pfarrer Ludger Pöttering und der evangelisch-reformierte Pastor Joachim Korporal hoben das gute ökumenische Miteinander hervor.

Wilmes und Hummeldorf stolz auf das Erreichte

"Wir sind sehr stolz auf das Erreichte", betonten die Lünner Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und der Speller Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Sie freuen sich darauf, am 5. November mit einer Delegation der Gemeinde und der Samtgemeinde in die Region Hannover zu fahren, um dort während der Abschlussveranstaltung den Sonderpreis entgegenzunehmen.

"Zusammenhalt in Lünne weiter gefördert"

Wilmes und Hummeldorf dankten den Bürgern in Lünne, die sich beim Kreiswettbewerb, beim Bezirksentscheid Weser-Ems und jüngst beim Landeswettbewerb für die Kommune stark gemacht hatten. Die Teilnahme an den Wettbewerben habe sich gelohnt, den Zusammenhalt weiter gefördert und die Dorfgemeinschaft  insgesamt bereichert, betonten Wilmes und Hummeldorf.

Landwirtschaftsministerin dankt für bürgerschaftliches Engagement

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast gratulierte den Siegern und wünschte ihnen viel Erfolg für den Bundesentscheid im Sommer 2019: „Als aktive Dorfgemeinschaft haben Sie Bemerkenswertes für ihre Region geleistet. Alle vorgestellten Projekte und Initiativen zeigen, dass es gelingt, Dörfer durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit attraktiver und zukunftsfähiger zu machen. Die Zukunft der ländlichen Regionen hängt ganz wesentlich von Menschen ab, die sich dafür einsetzen, dass ihre Dörfer lebenswert und lebendig sind.“

Jury hatte die Qual der Wahl

In allen 18 Dörfern sind die Projekte nach Darstellung der Ministerin das Ergebnis einer breiten, Generationen übergreifenden Bürgerbeteiligung und der Einbindung zahlreicher Vereine und Verbände. Die Bewertung und der Vergleich der Dörfer stellten die Landesbewertungskommission laut Mitteilung des Ministeriums vor eine besondere Herausforderung. Die Entscheidung über die Auswahl der drei zu nominierenden Dörfer wurde lange diskutiert, da sich nach Ansicht der Jury im Ergebnis viele Dörfer mit dem Geleisteten insgesamt oder mit herausragenden Ideen im Einzelnen für den Bundeswettbewerb empfohlen haben.

Otte-Kunast: Unsere Dörfer in Niedersachsen haben Zukunft

Ministerin Otte-Kinast abschließend: „Allen Dorfgemeinschaften, die am Wettbewerb teilgenommen haben, gilt mein Dank. Ein herzliches Dankeschön möchte ich auch an die Landkreise, die Ämter für regionale Landesentwicklung und an den niedersächsischen Städte- und Gemeindebund richten." Eines habe dieser Wettbewerb gezeigt: „Unsere Dörfer in Niedersachsen haben Zukunft."



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