Verdacht auf Blaualgen Badeverbot für den Lünner See

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Blick auf den Lünner See: Wegen des Verdachts von Blaualgen darf derzeit in dem Gewässer nicht gebadet werden. Foto: Ludger JungeblutBlick auf den Lünner See: Wegen des Verdachts von Blaualgen darf derzeit in dem Gewässer nicht gebadet werden. Foto: Ludger Jungeblut

Lünne. Für den Lünner See bei Lünne ist wegen des Verdachts von Blaualgen vorsorglich ein Badeverbot ausgesprochen worden. Das hat die Samtgemeinde Spelle am 14. August 2018 mitgeteilt.

Bei der regelmäßigen stattfindenden Wasseruntersuchung des Lünner Sees durch das Gesundheitsamt des Landkreises Emsland hatte es einen Verdacht auf Blaualgen gegeben. In einer Pressemitteilung der Samtgemeinde heißt es weiter: „Die lang anhaltende Hitze ist der Verursacher für die Bildung von Blaualgen. Der Kontakt mit Blaualgen kann für den Menschen gesundheitsgefährdend sein. Kommen Blaualgen mit Haut und Schleimhäuten in Kontakt, kann es bei empfindlichen Personen zu Reizungen, Quaddeln, Bindehautentzündungen oder Ohrenschmerzen kommen.“

Weitere Beschwerden möglich

Beim Verschlucken des Wassers drohen den Angaben zufolge außerdem Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, aber auch Atemwegserkrankungen. Durch Warnschilder rund um den Lünner See weist die Samtgemeinde auf die Problematik hin. „Ob sich der Verdacht bestätigt, bleibt zunächst abzuwarten“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und fügte hinzu: „Das Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet.“ Das Badeverbot bleibe bis zur endgültigen Klärung bestehen. Hummeldorf bat um Verständnis für die Maßnahme.

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