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07.08.2018, 07:15 Uhr KOMMENTAR

Der Wöhlehof ist mehr als eine schmucke Hülle

Kommentar von Thomas Pertz

Eine Vielzahl von Veranstaltungen gibt es im und am Wöhlehof. Das Beispiel zeigt das Fest der Kulturen. Foto: Samtgemeinde SpelleEine Vielzahl von Veranstaltungen gibt es im und am Wöhlehof. Das Beispiel zeigt das Fest der Kulturen. Foto: Samtgemeinde Spelle

Spelle. Der als Bürgerbegegnungszentrum umfunktionierte Wöhlehof in Spelle ist mehr als eine schmucke Hülle, meint der Kommentator.

Wer sich an die mühevollen Anfänge der Sanierung des Speller Wöhlehofes erinnert und heute vor dem schmucken Bürgerbegegnungszentrum als Treffpunkt der Generationen im Ort steht, kann feststellen: Zeit, Mühe und das viele Geld haben sich gelohnt.

Die Zahlen sind beeindruckend. 42000 Veranstaltungen und fast eine Million Besucher weist die Statistik seit der Eröffnung des Begegnungszentrums vor 22 Jahren aus. Sie dokumentiert: Da ist nicht nur ein denkmalgeschütztes Haus erhalten, sondern auch weiter mit Leben gefüllt worden – auch mit ganz jungem Leben, wie Krabbelgruppen im ersten Stock beweisen.

Am Zustandekommen dieses Erfolges waren viele beteiligt. Die Bereitschaft der politischen Gemeinde, ausreichend Geld in die Hand zu nehmen, bildete quasi das Fundament. Darauf baute die unvergessene Lingener Architektin Petra Berning auf. Die Denkmalschützerin aus Leidenschaft, im November 2015 verstorben, hat sich durch ihre liebevolle Detailarbeit im Wöhlehof verewigt.

Dass dieser aber so viel mehr ist als eine schmucke Hülle, dafür sorgt Hugo Gelze. Der Koordinator im Wöhlehof ist die gute Seele des Ganzen. Ihm und seinem Team ist keine Mühe zu viel, damit sich alle Gäste im Haus und auf dem Gelände wohlfühlen. Und das tun sie, wie im Bürgerbegegnungszentrum täglich zu sehen und zu hören ist.


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