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28.07.2018, 11:53 Uhr PROJEKT FÜR AFRIKA

„Wichterpapas“ schauen über den dörflichen Tellerrand

Kommentar von Thomas Pertz

Mädchen entzünden am Vorabend des Internationalen Frauentags Kerzen in Kolkata (Indien), um auf da Thema „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam zu machen. Foto: dpaMädchen entzünden am Vorabend des Internationalen Frauentags Kerzen in Kolkata (Indien), um auf da Thema „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam zu machen. Foto: dpa

Lünne. Weit über den dörflichen tellerrand hinaus schauen die „Wichterpapas“ aus Lünne - ein Kommentar.

Bei den Wichterpapas aus Lünne kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Das soziale Engagement, verbunden mit einem weiten Blick über den dörflichen Kellerrand, spielt aber ebenfalls eine große Rolle bei den Vätern von mehreren Töchtern.

Egal, ob Junge oder Mädchen, beide Geschlechter oder ausschließlich eines von beiden: Hierzulande steht bei Geburten in der Familie die Freude über die neuen Erdenbürger im Vordergrund. Alles andere dient allenfalls für lockere Sprüche aus dem Umfeld.

Ganz anders ist dies in vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt, wo Mädchen und Frauen aufgrund ihres Geschlechts als minderwertig gelten, Gewalt erfahren, ausgestoßen werden. Das fängt bereits im Kindesalter an. Auch das Fernhalten von Bildung und beruflicher Qualifizierung gehört dazu.

Auf diese Umstände machen die Wichterpapas aus Lünne nicht nur aufmerksam. Sie tun auch etwas dagegen. Mit der Patenschaft für ein Mädchen aus Mali haben sie ein erstes Zeichen gesetzt. Die Benefizveranstaltung am 18. August für die Fraueninitiative in Mosambik ist ein zweites. Bleibt zu hoffen, dass an diesem Tag viele Gäste den Wichterpapas gratulieren, mit ihnen feiern und durch ihr Kommen die Aktion unterstützen.


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