Für 2,2 Millionen Euro Speller Umgehungsstraße wird saniert und verbreitert


ct/pm Spelle. Die Fahrbahn der Speller Umgehungsstraße (K 316) wird saniert und teilweise verbreitert. Detlev Thieke, Leiter des Straßenbauamtes des Landkreises Emsland, stellte jetzt das Vorhaben den vom Streckenabschnitt betroffenen Gewerbebetrieben im Wöhlehof vor.

Mit den Bauarbeiten an der Kreisstraße soll nach Mitteilung der Gemeinde möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden. Einen genaueren Zeitpunkt könne man noch nicht nennen, da die Ausschreibung noch nicht erfolgt sei, heißt es dazu vom Landkreis Emsland.

Mehr als 10.000 Fahrzeuge pro Tag

Betroffen von diesem Bauvorhaben ist der Streckenabschnitt zwischen dem LVD Krone und der Anschlussstelle Bundesstraße 70. Das drei Kilometer lange Teilstück wird auf eine Breite von 7,50 Meter ausgebaut; aktuell bewegt sich die Fahrbahnbreite bei 6 bis 6,50 Meter. „Pro Tag nutzen über 10.000 Fahrzeuge diesen Streckenabschnitt. Damit ist die K 316 die am zweitstärksten befahrene Kreisstraße im Landkreis Emsland“, stellte Thieke dar.

Fahrbahn wird dem Bedarf angepasst

Um diesem starken Verkehrsaufkommen gerecht zu werden und auch um den Schwerlastverkehr der Gewerbegebiete Südfelde und Hafen Spelle-Venhaus besser aufnehmen zu können, werde die Fahrbahn dem Bedarf angepasst. Gleichzeitig wird eine Linksabbiegespur auf Höhe des Brookweges eingebaut, um das in Planung befindliche Gewerbegebiet zu erschließen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Landkreis wirbt Fördermittel ein

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dankte dem Landkreis für diese wichtige Investition zur Verbesserung der Straßenanbindung. „Dem Landkreis ist es gelungen, Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz einzuwerben. Dieses ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass das Projekt realisiert werden kann“, sagte Hummeldorf.

Bauzeit acht bis zehn Monate

Die bautechnischen Details erläuterte Michael Gladen vom beauftragten Planungsbüro Gladen aus Spelle. Die Arbeiten würden in einer Bauzeit von circa acht bis zehn Monaten in vermutlich fünf Bauabschnitten durchgeführt. Während der Bauarbeiten werden die betroffenen Streckenabschnitte für den Verkehr voll gesperrt.

„Die Maßnahme ist ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort, denn mit dem Ausbau der Umgehungsstraße wird die infrastrukturelle Anbindung der Gewerbegebiete nachhaltig verbessert“, hob Hummeldorf abschließend hervor und warb um Verständnis für unumgängliche Einschränkungen für Anlieger während der Bauphase.


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