Feierstunde vor Ort Chronik über Hafen Spelle-Venhaus eine spannende Geschichte

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Spelle. Viel Lob hat es am Dienstag, 17. Juli 2018, für die Autorinnen der Chronik über den Hafen Spelle-Venhaus, Anna Voshaar und Lena Küpper vom Medienhaus Emsland in einer Feierstunde im Hafen gegeben.

Als vor 40 Jahren, am 17. Juli 1978 und rund 80 Jahre nach dem Bau des Hafens Spelle-Venhaus am Dortmund-Ems-Kanal, die damalige Hafenbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH in das Handelsregister eingetragen wurde, konnte niemand ahnen, welche beeindruckende Entwicklung der Hafen einmal nehmen würde.

Die ersten 50 Exemplare überreicht

Dies war Anlass für die Samtgemeinde Spelle und die jetzige Hafen Spelle-Venhaus GmbH, das Medienhaus mit der Erstellung einer 120-seitigen Chronik zu beauftragen und nach Fertigstellung des Werkes die ersten Exemplare an rund 50 Gäste – darunter viele Firmenvertreter – zu überreichen. Der Titel heißt: „Hafen Spelle-Venhaus – Von der kleinen Anlegestelle zum gefragten Logistikstandort“.

Bei der Samtgemeinde erhältlich

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH ist, dankte allen, die an der Entstehung der Chronik mitgewirkt haben. Diese ist in einer Auflage von 1000 Stück erschienen und gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro im Rathaus erhältlich.

„Infrastruktur weiter optimieren“

Der Geschäftsführer der GmbH, Stefan Sändker, stellte zusammen mit Anna Voshaar die Chronik vor, die sich in vier Kapitel gliedert. Themen sind der 1899 fertiggestellte Dortmund-Ems-Kanal, der Hafen Spelle-Venhaus, der Wirtschaftstandort und die Zukunftsperspektive. Es gelte, die Infrastruktur des Hafens weiter zu optimieren, betonte Sändker. „Getreu unseres Slogans bringen wir Ihren Erfolg auf den Weg“, rief Sändker den Unternehmern zu. Die mit zahlreichen Fotos gespickte Chronik sei sehr schön zu lesen.

„Kompetenz und Begeisterung“

Voshaar verwies darauf, dass die Hafenbetreiber und das Medienhaus Emsland vor gut einem Jahr gemeinsam erste Überlegungen zur Ausarbeitung einer Chronik erstellt hätten: „Es ist immer toll, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die für Ihre Sache wirklich brennen.“ Die Betreiber des Hafens seien ein hervorragendes Beispiel für Kompetenz in Kombination mit Begeisterung, „Tauchen Sie ein in eine spannende Geschichte“, empfahl sie die Lektüre der Chronik.

„Ganz wichtige Perle unter den Logistikzentren“

Martina Kruse, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises, bezeichnete den Hafen Spelle-Venhaus als ganz wichtige Perle unter den Logistikzentren im Emsland. Sie zeigte sich von einer weiteren positiven Entwicklung überzeugt. „Die Emsländer haben beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium und bei der N-Bank einen Stein im Brett, weil man dort weiß, dass die Dinge hier umgesetzt werden.“

Dank an viele Unterstützer

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dankte vor allen Dingen dem Landkreis Emsland für die sehr gute und intensive Zusammenarbeit. Bei der jüngsten Hafenerweiterung habe das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine hervorragende Unterstützung geleistet. Lobende Worte fand er zudem für Josef Löcken, Werner Thele und Georg Holtkötter (alle Spelle): „Ohne Eure mutige Pionierleistung wäre eine derartige Entwicklung nicht möglich gewesen.“

Direkter Bahnanschluss

Hummeldorf geht davon aus, dass in diesem Jahr mehr als eine Million Tonnen im Hafen umgeschlagen werden. Er verwies zudem darauf, dass der Hafen jetzt über einen direkten Bahnanschluss verfügt. „Der Betrieb obliegt dem Regionalverkehr Münsterland. Im vergangenen Jahr wurden schon 145.000 Tonnen umgeschlagen. In diesem Jahr werden wir das Ergebnis des vorigen Jahres überschreiten.“

Intensiver Austausch mit den Unternehmen

Die GmbH beziehungsweise die Samtgemeinde pflege einen engen und intensiven Austausch mit den im Hafen ansässigen Unternehmen. „So konnten wir gemeinsam die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen“, sagte Hummeldorf.


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