Für soziale Zwecke Lions aus dem Altkreis Lingen spenden 30000 Euro

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Große Schecks – große Freude: Vertreter vom Lions Club Lingener Land haben im Rahmen eines Spargelessens zugunsten des Hospizes St. Veronika in Thuine auf dem Wöhlehof in Spelle insgesamt 30000 Euro an Vertreter weiterführender Schulen in Freren, Lengerich und Spelle übergeben. Foto: van BevernGroße Schecks – große Freude: Vertreter vom Lions Club Lingener Land haben im Rahmen eines Spargelessens zugunsten des Hospizes St. Veronika in Thuine auf dem Wöhlehof in Spelle insgesamt 30000 Euro an Vertreter weiterführender Schulen in Freren, Lengerich und Spelle übergeben. Foto: van Bevern

Spelle. Mit insgesamt 30.000 Euro unterstützt der Lions Club Lingener Land weiterführende Schulen in den Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle sowie das Afrikaprojekt von Pastor Daniel Brinker. Im Wöhlehof in Spelle fand die Übergabe statt.

Die überdimensionalen Schecks überreichte der aktuelle Lions-Präsident Heinrich Wübbel am Freitagabend im Rahmen eines Benefiz-Spargelessens auf dem Wöhlehof in Spelle.

Geld an die Schulen

Das an Vertreter der jeweiligen Fördervereine überreichte Geld soll sozialen Zwecken dienen. Je 5000 Euro gehen an die Franziskus-Demann-Oberschule in Freren, das Gymnasium Leoninum in Handrup sowie die Oberschulen in Lengerich und Spelle. Über 3500 Euro kann sich die Antoniusschule in Thuine freuen. 1500 Euro gehen an die Paul-Moor-Förderschule in Freren.

Auch Unterstützung für Projekt in Tansania

Mit 5000 Euro wurde zudem das vom ehemals in Spelle tätigen Pastor Daniel Brinker betreute Schulprojekt in Uganda unterstützt. Das Geld stammt aus der Adventskalenderaktion 2017. „Wir haben viele engagierte Mitglieder und sind froh, Ihnen heute dieses Geld überreichen zu können“, freute sich Lions-Präsident Wübbel.

Jede Arbeitsstunde ehrenamtlich geleistet

2013 starteten die Lions mit 2700 Kalendern, die für fünf Euro verkauft wurden und viele von Firmen aus der Region gespendete Preise enthielten. Und da jede Arbeitsstunde ehrenamtlich geleistet und keine Kosten abgerechnet werden, floss von Anfang an der Reingewinn in soziale Projekte. Im ersten Jahr wurde die Hospizarbeit in Thuine mit 20000 Euro unterstützt, im zweiten Jahr flossen 16000 in die Altenpflegearbeit in der Region.

Nachfrage stetig gestiegen

Die Nachfrage stieg stetig, sodass 2015 schon 4600, 2016 bereits 5400 und im vergangenen Jahr 6300 Kalender gedruckt und verkauft wurden. Aus der 2015er-Aktion flossen 33000 Euro an das Demenzpflegeheim St. Katharina und das Hospiz in Thuine sowie in den Bau einer Schule in Burkina Faso. Mit 17000 Euro wurden 2016/2017 die Grundschulen in der Region unterstützt.

Nächste Spende steht bereits fest

„Mit der diesjährigen Aktion haben wir jetzt die 100000-Euro-Spenden-Grenze überschritten“, freute sich Wübbel.

Und die nächste Spende steht bereits fest: Aus dem erstmals angebotenen Benefizessen werden mindestens 5000 Euro an das Hospiz in Thuine gehen.

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Der Lions Club Lingener Land ist am 23. Februar 2005 gegründet worden. Gründungspräsident ist Dr. Hermann Jansen, derzeitiger Präsident des aktuell 26 Mitglieder zählenden Vereins aus den Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle ist Heinrich Wübbel.

Unter dem Motto aller weltweit 1,36 Millionen Lions-Mitglieder „We serve – wir dienen“ sind die Unterstützung des Gemeinwohls, in Not befindlicher Menschen sowie die Förderung des Bildungswesens und der Beziehung zwischen allen Völkern wichtige Vereinszwecke.

Dies geschieht unter anderem durch regelmäßige Spenden der Lions beziehungsweise vom Mitte 2013 gegründeten Förderverein Lions Club Lingener Land: Die Gesamtspendensumme ist mit der jetzigen Scheckübergabe in Spelle im Zeitraum von 2004 bis 2018 auf knapp 200000 Euro angestiegen.

Allein durch die mittlerweile fünf Adventskalenderaktionen konnten die Lions Aktionen und Institutionen vor allem in der Region mit knapp 120000 Euro unterstützen.

Projekte der Lions sind die Förderung von Grundschulen, vom Hospiz St. Veronika, Hilfe für den Regenwald („Oroverde“), gleiche Bildungschancen („For fair education“), Altern in Würde sowie zur Anschaffung lebensrettender Defibrillatoren.

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