Rück- und Ausblicke 200 Gäste beim Bürgerempfang der Gemeinde Lünne

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Im Mittelpunkt der Bürgerversammlung der Gemeinde Lünne standen Rück- und Ausblicke von (von links) Annette Wilbers-Noetzel, Bernd Burrichter, Magdalena Wilmes und Bernhard Hummeldorf. Foto: Heinz KrüsselIm Mittelpunkt der Bürgerversammlung der Gemeinde Lünne standen Rück- und Ausblicke von (von links) Annette Wilbers-Noetzel, Bernd Burrichter, Magdalena Wilmes und Bernhard Hummeldorf. Foto: Heinz Krüssel

Lünne. Der Dank für gesellschaftliches Engagement hat im Mittelpunkt des „Bürgerempfangs 2018“ der Gemeinde Lünne gestanden. 200 Mitbürger sind der Einladung des Gemeinderates in den Gasthof Wulfekotte gefolgt.

Bürger, die sich für ihren Ort einsetzen, sind nach Darstellung von Bürgermeisterin Magdalena Wilmes von großer Bedeutung für die Gesellschaft. „Insbesondere der Dorfdialog hat uns allen vor Augen geführt, wie vielschichtig gesellschaftliches und soziales Engagement im ,Zukunftsdorf Lünne‘ stattfindet“, betonte die Bürgermeisterin. Ohne die starke Verbundenheit wäre es wohl nicht möglich gewesen, die Jury des Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ zu überzeugen. Der Sieg im vergangenen Jahr sei eindeutig eine Gemeinschaftsleistung der Lünner gewesen.

Leistungen in unterschiedlichen Bereichen

In einem Rückblick und Ausblick ließ Wilmes Initiativen in Lünne Revue passieren. Sie erinnerte dabei an Leistungen in unterschiedlichen Bereichen. Im Mittelpunkt des Rückblicks stand die Bedeutung des „Dorfdialogs“ unter dem Motto „Ein Lünne“. Die Resonanz auf den Kommunikations- und Beteiligungsprozess sei sehr gut gewesen, sagte die Bürgermeisterin. Viele Wünsche und Visionen seien inzwischen bereits erarbeitet worden, die es umzusetzen gelte.

Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Ein Höhepunkt im Jahr 2018 werde die Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sein. Die Bereisung der Jury im Rahmen des Vorentscheids werde am 24. Mai erfolgen. In dem Zusammenhang rief die Bürgermeisterin dazu auf, sich genauso wie im Kreisentscheid wieder zu engagieren und der Jury ein eindrucksvolles Bild vom Zusammenleben in Lünne zu bieten.

Gute Zukunftskonzepte

Gute Chancen für eine erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb sieht Annette Wilbers-Noetzel, geschäftsführende Gesellschafterin des Projektbüros Pro-t-in. Lünne und Lathen-Wahn werden das Emsland im Landeswettbewerb vertreten. Lünne habe beispielhaft und eindrucksvoll gezeigt, wie man aktiv in die Zukunft blicken kann. Wichtige Anforderungen würden bereits erfüllt. Dazu gehöre das Leitbild: „Ein Lünne – Eine Verantwortungsgemeinschaft“. Gute Zukunftskonzepte gebe es für Bereiche wie Wohnort- Arbeitsstätten- und Erholungsraumgestaltung. Dennoch werde die Teilnahme am Landeswettbewerb eine große Herausforderung darstellen.

Termine der Vereine und Verbände in der „Lünne-App“

Ein Ergebnis aus dem „Dorfdialog“ ist die „Lünne-App“. Es sei der Wunsch geäußert worden, Termine der Vereine und Verbände übersichtlich digital zu veröffentlichen. Bernd Burrichter, Ratsherr und Vorsitzender des Sozialausschusses, stellte das Konzept vor, das eine Projektgruppe gemeinsam mit Unterstützung des Programmierers Frank Reiling aus Bramsche entwickelte. Dank galt dem Verein HHGT, der als Sponsor das Vorhaben unterstütze. Mitgliedsbetriebe können künftig in der App, die bereits freigeschaltet ist, werben.

Demografie fordert die Politik

„Über Aktuelles aus der Samtgemeinde Spelle“ berichtete Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Er wies auf positive Entwicklungen in vielen Bereichen hin. Zum Nachdenken regte ein Vergleich der Einwohner über 60 Jahre an: 1971 waren 8,2 Prozent und im Jahr 2017 schon 21,8 der Bürger über 60 Jahre alt. Im Jahr 2030 werden es nach Darstellung von Hummeldorf 44,9 Prozent sein. Diese Entwicklung fordere die Politik, entsprechend zu planen.


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