„Große Resonanz“ Krone-Museum in Spelle soll ausgebaut werden

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Spelle. Das vor zwei Jahren eröffnete Krone-Museum in Spelle soll zu einem touristischen Höhepunkt ausgebaut werden. Das große Interesse von Besuchern aus der ganzen Welt ist laut Walter Krone überwältigend.

In den zwei Jahren seit Bestehen des Museums sind nach den Worten des ehemaligen LVD-Geschäftsführers Walter Krone bisher 243 angemeldete Gruppen mit über 5000 Besuchern geführt worden. „Diese Resonanz hat uns das große Interesse deutlich gemacht, sodass künftig in den Ausbau investiert werden soll“, sagt Krone. Dazu gehört beispielsweise das kleine Kino, in dem Filme aus der Firmengeschichte gezeigt werden. Die Besucher gliedern sich in drei Gruppen. Jeden Donnerstag ist das Museum nachmittags von 14 bis 17 Uhr für alle Interessenten geöffnet. Die zweite Gruppe umfasst in erste Linie Besucher der Maschinenfabrik, also potenzielle Kunden; drittens kommen angemeldete Gruppen.

Familiengeschichte

Das Krone-Museum bietet einen anschaulichen Überblick über die Geschichte der Familie und des Unternehmens Krone. Dieses hat sich seit 1906 von einer kleinen Schmiede zu einem weltweit agierenden Landtechnik- und Fahrzeughersteller mit einem Jahresumsatz von rund 1,9 Milliarden Euro entwickelt. Die Geschichte beginnt beim Rundgang mit einem Strohschneider aus den Gründerjahren, dem ersten Krone-Häcksler und endet beim selbstfahrenden Maishäcksler mit mehr als 1000 Pferdestärken Leistung. „Wir sind überzeugt, dass das Museum ein Aushängeschild für die Firma Krone, aber auch für die Gemeinde Spelle insgesamt ist“, weist Krone auf die überregionale Bedeutung des Unternehmens hin, in dem allein 220 Diplomingenieure an der Technik von morgen arbeiten.

Von weither angereist

Über die aktuelle Situation des Museums in den alten Räumen aus der Gründerzeit informierte sich jetzt der Kegelclub „Die Nachwandler“, der seit 40 Jahren auf der Kegelbahn Rolfes in Spelle „eine ruhige Kugel schiebt“. Einige Ehemalige waren von weither angereist, beispielsweise aus Wolfsburg, Everswinkel und Hamburg. Als „Museumsführer“ konnte Walter Krone als intimer Kenner der Firmengeschichte über viele interessante Details berichten. So war der eine oder andere Kegelbruder oder Kegelschwester doch überrascht, dass Krone noch fast jeden Vater, Bruder oder Onkel der „Nachwandler“ persönlich gekannt hatte. Kleine Dönkes zu den einzelnen Mitarbeitern sorgten für Schmunzeln.

Neue Errungenschaft

Eine neue Errungenschaft in der Präsentation ist der Lanz-Landbaumotor aus dem Jahr 1917, eine Leihgabe der Firma John-Deere. Der „Pionier des Schlepperbaus“, von dem es weltweit nur noch ganz wenige Exemplare gibt, ist von Krone-Mitarbeitern mit großem Aufwand restauriert worden.

Weitere Infos

Gruppenanmeldungen (auch außerhalb der Öffnungszeiten) sind möglich bei Ina Schüring unter Telefon 05977/935793 oder per

E-Mail museum@krone.de.


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