Besichtigungen am 8. September „Tag des offenen Denkmals“ im Altkreis Lingen


Lingen. Rund 7500 historische Gebäude, ärchäologische Stätten, Gärten und Parks beteiligen sich bundesweit am „Tag des offenen Denkmals“. Sie können am Sonntag, 8. September, besichtigt werden.

Im Verbreitungsgebiet der Lingener Tagespost haben am „Tag des offenen Denkmals“ 14 Stätten ihre Türen für die Besucher geöffnet.

In Emsbüren ist mit dem Freilichtmuseum Heimathof eine typische emsländische Hofanlage aus dem 19. Jahrhundert rekonstruiert worden. Im angrenzenden Heilkräutergarten wachsen über 200 verschiedene Pflanzensorten. Zwischen 14 und 18 Uhr kann die Anlage an der Ludgeristraße 2 besichtigt werden. Um 16 Uhr findet eine Dreschvorführung statt. 1824 wurde die Alte Amtsvogtei an der Papenstraße 15 erbaut. Von 14 bis 17 Uhr kann sie besichtigt werden. Interessierte erhalten Informationen zur eigenen Familienforschung und zu genealogischen Softwareprogrammen.

Das Töddenzimmer in Freren, Goldstraße 1, vermittelt den Besuchern ein Kapitel der emsländischen Handelsgeschichte. Um 15 Uhr findet dort eine Führung statt.

In Lengerich haben die neugotische katholische Kirche , erbaut von 1867 bis 1874, und die um 1500 errichtete evangelisch-reformierte Kirche von 8 bis 18 Uhr ihre Türen geöffnet. Führungen durch ihre Gotteshäuser bieten um 14 Uhr der katholische Pfarrer Heiner Mühlhäuser und um 15 Uhr seine evangelische Amtsschwester Pastorin Frauke Schäfer an. Ramings Mühle in Lengerich-Hestrup wurde 1550 erstmals urkundlich erwähnt. Sie kann von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden. Um 16 Uhr findet eine Führung statt.

Von 14 bis 18 Uhr können in Lünne das Haus Schmeing , ein ehemaliges Müllerhaus von 1837 und die evangelisch-reformierte Kirche aus dem Jahr 1856 besichtigt werden.

Ihre letzte Fahrt hat die Denkmalslokomotive in Salzbergen 1977 absolviert. Das Innere der 1942 bei Krupp in Essen gebauten Lok kann zwischen 10 und 18 Uhr besichtigt werden.

Gleich vier Gebäude haben am „Tag des offenen Denkmals“ in Spelle, jeweils von 11 bis 18 Uhr, ihre Pforten geöffnet. Das Heimathaus ist aus einer 1842 erbauten Scheune entstanden. Bereits 1791 wurde der Wöhlehof erbaut. Neben Führungen präsentieren dort die Oldtimerfreunde Spelle ihre automobilen „Denkmäler“. In der Remise des Wöhlehofes bildet die „buurnhochtied“ einen Schwerpunkt. Alte Antriebs- und Landwirtschaftstechnik wird im Museum Hölscherhof vorgestellt. Es ist ein noch junges Denkmal. 1943 wurde die Scheune, in der das Museum untergebracht ist, in Holzständerbauweise errichtet.

Der Heimatverein Wietmarschen gestaltet den „Tag des offenen Denkmals“ am Schafstall Moormann. Von 14.30 bis 18 Uhr ist eine Ausstellung zur Schafhaltung und Wollverarbeitung zu sehen.


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