Ein Bild von Thomas Pertz
22.02.2018, 18:15 Uhr

Der Betrieb muss sich kümmern

Kommentar von Thomas Pertz

Bernard Krone, Chef der Maschinenfabrik Krone. Foto: Ludger JungeblutBernard Krone, Chef der Maschinenfabrik Krone. Foto: Ludger Jungeblut

Lingen. Den Fachkräftemangel zu beklagen ist das eine, ihm mit eigenen Aktivitäten Paroli zu bieten, das andere. Wie das funktionieren kann, demonstriert Krone in Spelle.

Dass sich in den letzten Jahren die Bewerberzahl bei dem Global Player in der Landtechnik trotz des demografischen Wandels und der Nachwuchssorgen im gewerblich-technischen Bereich deutlich erhöht hat, ist ja kein Zufall. Das Unternehmen „liefert“: Interessante, abwechslungsreiche Berufsbilder, die es auf allen Werbeplattformen beschreibt. Es geht raus in die Schulen und Hochschulen. Es bietet gutes Geld und Perspektiven für das berufliche Fortkommen. Das kommt an – auch bei jungen Leuten.

Natürlich hat das Unternehmen aufgrund seiner Größe mehr finanzielle und personelle Möglichkeiten als kleine Betriebe bei der Werbung um den beruflichen Nachwuchs. Die Philosophie, die dahinter steht, kann sich aber jeder Betrieb zu eigen machen: Nur lamentieren, macht keine Firma zukunftsfest. Und kümmern ist wichtig. Der Azubi, der nur so „mitläuft“ im Betrieb, läuft irgendwann weg oder in die falsche Richtung und fällt durch die Gesellenprüfung.

Das Beispiel Krone dagegen zeigt, wie wichtig eigene Aktivitäten sind, um Fachkräfte zu bekommen und sie langfristig auch zu halten.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN