Dank an die Sternsinger Speller Kirchengemeinden pilgerten nach Köln

Warten, bevor es weitergeht: Zwischendurch wurden die kleinen Pausen für Erinnerungsfotos genutzt. Foto: Pfarreiengemeinschaft/Dominik WitteWarten, bevor es weitergeht: Zwischendurch wurden die kleinen Pausen für Erinnerungsfotos genutzt. Foto: Pfarreiengemeinschaft/Dominik Witte

Spelle. Mehr als 120 Kinder und Begleiter aus der Pfarreiengemeinschaft Spelle haben jetzt eine Tagesfahrt nach Köln unternommen. Der Ausflug in die Stadt im Rhein war ein Dankeschön für den Einsatz der Kinder bei der Sternsingeraktion.

Das hat die Pfarreiengemeinschaft mitgeteilt. Das Ziel der Reise war der Dreikönigsschrein im Kölner Dom, in dem sich die Reliquien der drei Weisen aus dem Morgenland befinden, die das Jesuskind an der Krippe besuchten und der Tradition nach Caspar, Melchior und Balthasar genannt werden.

Besuch im Schokoladenmuseum

Neben dem Besuch des Doms und der Domschatzkammer konnten die Teilnehmer im Schokoladenmuseum erleben, wie aufwendig die Herstellung der Lieblingssüßigkeit der Deutschen ist. Der Schokobrunnen am Ende des Besuchergangs, an dem nach Herzenslust probiert werden kann, bekam von den Kindern die größte Aufmerksamkeit.

„Keine Besichtigungstour“

Bei dieser Fahrt handele es sich nicht um eine Besichtigungstour, so Pastoralreferent Dominik Witte. Vielmehr sei es eine Wallfahrt, eine Reise mit religiösem Motiv. Deshalb habe der Tag in Köln mit der gemeinsamen Heiligen Messe unter der Leitung von Pfarrer Ludger Pöttering am Dreikönigsschrein geendet.

„Danksagung“

Diese Form der Danksagung mit einer geistlichen Fahrt, durch die die Pfarreiengemeinschaft Spelle sich auszeichnet, findet alle drei Jahr für die Teilnehmer der Sternsingeraktion statt. In den Kirchengemeinden Spelle, Schapen, Lünne und Venhaus wurden in diesem Jahr von den etwa 250 Sternsingern über 14.000 Euro gesammelt.

„Kommt und seht!“

Die Wallfahrt nach Köln unter dem Leitwort „Kommt und fahrt“ steht im Zusammenhang des Jahresmottos der Pfarreiengemeinschaft, „Kommt und seht“. Das Motto knüpfe an die Worte Jesu an, mit denen er seine Jünger nach Hause einlädt, heißt es. Verschiedenste Veranstaltungen bieten bis Dezember die Möglichkeit, sich mit seiner Botschaft zu beschäftigen, Gemeinschaft zu erleben oder Ruhe zu finden.