Grolle: Beteiligung an Kitabau verweigert UBS erneuert Kritik an der Kirche in Spelle

Die Unabhängige Bürgerforum Spelle (UBS) hat ihre Kritik an der katholischen Kirche in Bezug auf die Finanzierung der Kindertagsstätten bekräftigt. Foto: Uwe Anspach/dpaDie Unabhängige Bürgerforum Spelle (UBS) hat ihre Kritik an der katholischen Kirche in Bezug auf die Finanzierung der Kindertagsstätten bekräftigt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Spelle. Die Unabhängige Bürgerforum Spelle (UBS) im Gemeinderat und Samtgemeinderat Spelle hat ihre Kritik an der katholischen Kirche im Zusammenhang mit der Finanzierung der Kindertagsstätten in der Samtgemeinde bekräftigt.

UBS-Vorsitzender Klemens Grolle bezieht sich in einer Presseerklärung auf den am 3. Januar erschienenen Bericht unserer Redaktion „Schulterschluss bei Kinderbetreuung in Spelle – Kirche und Kommunen der Samtgemeinde erneuern Rahmenbedingungen“.

In der Presseerklärung heißt es: „Pfarrer Ludger Pöttering sieht den Angaben zufolge in der bisherigen Zusammenarbeit eine gute Grundlage für die Fortführung dieser Kooperation, die zunächst bis Ende Juli 2028 vereinbart wurde. Das ist gut nachvollziehbar, denn was er nicht sagt, ist, dass die Gemeinde den größten Anteil der Kosten trägt und die Kirche nur mit einem eigenen Kostenanteil von circa zehn Prozent beteiligt ist.“

Hinzu komme, dass die katholische Kirche selbst diese geringe Beteiligung am Bau der neuen Kita verweigere. „Ob das eine gute Grundlage aus der Sicht der Steuerzahler ist, mag jeder selbst entscheiden“, schreibt Grolle.


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