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Zum achten Mal in Folge Schloss Clemenswerth meldet nächsten Besucherrekord

Von PM. | 09.01.2017, 18:25 Uhr

Zum achten Mal in Folge hat das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in Sögel seine Besucherzahlen gesteigert und damit nach eigenen Angaben erneut einen Rekord aufgestellt.

Wie die Museumsleitung am Montag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr mehr als 62.000 Menschen registriert. Das sind 3000 mehr als in 2015. „Dass es uns gelungen ist, die Zahlen nicht nur zu halten, sondern sogar zu steigern, spricht für die gute Arbeit des gesamten Teams“, erklärt Museumsdirektor Oliver Fok in einer Pressemitteilung. Fok verweist darauf, dass das Museum wegen der nicht unumstrittenen Sanierung der historischen Schlosswege im ersten Halbjahr einige Besucher verloren habe. „Andererseits half uns beim Erfolg der Events überwiegend gutes Wetter“, so der Museumsdirektor.

Von allen acht Großveranstaltungen war der Adventsmarkt mit 22.000 Menschen das am meisten besuchte Event. „Der Erfolg des Museums freut uns sehr, denn die positiven Auswirkungen sind in der ganzen Region zu spüren, der Leuchtturmeffekt von Schloss Clemenswerth zeigt Wirkung“, betont Hermann Bröring als Vorsitzender des Emsländischen Heimatbundes.

Wie die Museumsleitung weiter mitteilt, sind die Planungen für das Jahresprogramm 2017 derweil im vollen Gang und fast abgeschlossen. Außer den etablierten Veranstaltungen wie dem Rosenfest (10. und 11. Juni 2017, in diesem Jahr mit dem NDR-Pflanzenarzt Rene Wadas), dem Kunstmarkt Park-Art (12. und 13. August 2017) und dem Adventsmarkt (9. und 10. Dezember 2017) werden auch vier Sonderausstellungen gezeigt.

Den Start macht eine Schau über den expressionistischen Künstler Emil Maetzel (1. April bis 18. Juni 2017), der nach Angaben der Aussteller treibende Kraft der Hamburger Sezession war. Die Ausstellung wird von der Emsländischen Landschaft und der Wisniewsky-Stiftung gefördert.

In der Reihe Forum-Form-Clemenswerth (FFC) sind drei Ausstellungen zu sehen. Klaus Joachim Albert aus Mecklenburg-Vorpommern bespielt vom 1. April bis zum 31. Oktober 2017 mit seinen Stahlskulpturen die Teichinseln. Dadurch werde er neue Blickwinkel auf die Parkanlage vermitteln, heißt es. In der Ausstellung „Porzellan trifft Malerei“ (24. Juni bis 27. August 2017) zeigen die Keramikerin Jutta Albert aus Mecklenburg-Vorpommern und der Maler Martin Conrad aus Hamburg Arbeiten, die beide von der Zeichnung geprägt sind. Vom 2. September bis zum 31. Oktober präsentiert die Japanerin Mutsumi Aoki Papierskulpturen. Für die Förderung der FFC-Ausstellungen konnte die EWE-Stiftung gewonnen werden.

Die Saisonkarte ist für 15 Euro erhältlich. Saisonkartenbesitzer haben über das gesamte Jahr Zutritt in das Museum mit seinen Ausstellungen, in den Klostergarten sowie zu den drei Events Rosenfest, Park-Art und Advent auf Schloss Clemenswerth. Der Veranstaltungskalender 2017 liegt im kommenden Monat in gedruckter Form vor.

Weitere Informationen unter Tel. 0 59 52 / 93 23 25, schloss@clemenswerth.de und www.clemenswerth.de .