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"Anspruchsvolles Angebot" Vorstand des Kulturkreises Clemenswerth bleibt im Amt

Von pm | 17.09.2019, 16:19 Uhr

Dem bisherigen Vorstand des Kulturkreises Clemenswerth das Vertrauen für eine weitere Amtszeit geschenkt haben die Mitglieder auf Versammlung in

Da die dreijährige Amtszeit des Vorstandes mit Ablauf der vergangenen Saison endete, standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Alle Mitglieder des amtierenden Vorstandes hatten im Vorfeld ihre Bereitschaft bekundet, für eine weitere Wahlperiode mit gleicher Aufgabenverteilung zur Verfügung zu stehen. Christoph Kronabel signalisierte zudem sein Interesse an einer Mitarbeit im Führungsgremium. Er könne sich gut vorstellen, künftig Christa Grabitzky, Fachreferentin für den Theaterbereich, zu unterstützen. Alle Genannten wurden einstimmig gewählt.

Dank an Stifter

Kulturkreis-Vorsitzender Manfred Rojahn berichtete, dass viele Stifter auch Mitglieder des Kulturkreises seien. Günter Wigbers, Vorsitzender der Stiftung, erinnerte daran, dass der ausschließliche Zweck der Stiftung darin liege, die Arbeit des Kulturkreises finanziell zu unterstützen. Er dankte allen, die durch ihre Spenden mit dazu beitragen würden, dass der Kulturkreis seinem Publikum ein abwechslungsreiches und hochwertiges Programm anbieten könne.

Engagiert, professionell, ehrenamtlich

Den Vorstandsmitgliedern des Kulturkreises dankte Wigbers für die „sehr engagierte, professionelle ehrenamtliche Arbeit“, die andernorts von fest eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Städte und Gemeinden geleistet werde.

In seiner Funktion als Samtgemeindebürgermeister sicherte er auch für die Zukunft die Unterstützung der Samtgemeinde zu. Bürgermeisterin Irmgard Welling schloss sich dem Dank an und betonte, dass man spüren würde, dass die Vorstandsmitglieder bei ihrem Einsatz für ein anspruchsvolles Kulturangebot für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten in „ihrem Element“ seien, in dem ihre wahren Talente zur Entfaltung kämen.

Positive Rückmeldungen

Anhand von Fotos zeigte Rojahn einen Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Saison. Für jeweils zwei Veranstaltungen aus jeder Sparte hatte er Fotos und Kernaussagen von Rezensionen zusammengestellt und mit Musik aus dem Konzertprogramm der Saison unterlegt. Die Rezensionen, aber auch die Rückmeldungen von Veranstaltungsbesuchern seien durchweg positiv, sodass insgesamt ein positives Fazit gezogen werden könne, resümierte der Vorsitzende.

Finanzreserve bleibt unangetastet

Auch der Finanzbericht von Kassenwartin Bärbel Kruth fiel positiv aus. Dank der finanziellen Zuwendungen des Landkreises, der Samtgemeinden und der Stiftung, der Einzelspenden sowie der Eintrittsgelder und der Mitgliedsbeiträge sei der Haushalt im Berichtszeitraum ausgeglichen, so dass nicht auf die Finanzreserve zurückgegriffen werden musste. Allerdings handle es sich bei keiner der Einnahmequellen um eine fest kalkulierbare Größe, daher appellierte sie an die Anwesenden, auch weiterhin viele Veranstaltungen zu besuchen und neue Mitglieder zu werben.

Erfolgreiche "Herbstaktionen"

Georg Schmitt, zuständig für die Finanzen der Stiftung, versicherte, auch künftig alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung zu nutzen. Allerdings sei es in Zeiten niedriger Zinsen nach seinen Worten sehr schwierig, das Stiftungskapital gewinnbringend anzulegen. Aber die Stiftung habe dank professioneller Beratung einen guten Weg gefunden. Außerdem seien die vergangenen „Herbstaktionen“, bei denen Spenden zur zeitnahen Verwendung eingeworben wurden, sehr erfolgreich verlaufen.

Musikalisch begleitet wurde die Versammlung durch drei Musikstücke, die von Barbara Töns an der Flöte und Beatrix Lückmann-Langen am Flügel vorgetragen wurden.

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