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Sand- und Specksteinfiguren Bildhauerin stellt im Sögeler Rathaus aus

Von PM. | 17.02.2017, 09:48 Uhr

Den Eingangsbereich des Rathauses der Samtgemeinde Sögel schmücken derzeit Sand- und Specksteinskulpturen der Bildhauerin Corina Kiela.

Jetzt wurde die Ausstellung in einer kleinen Feierstunde im Beisein der Künstlerin von Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers eröffnet. Kiela berichtete in ihrem Grußwort, wie sie zur Bildhauerei gekommen ist. Nach dem Auszug ihrer Kinder vor etwa 20 Jahren – damals wohnte Kiela noch im niederländischen Drenthe – suchte sie nach einer neuen Betätigung. In verschiedenen Kursen lernte sie die Bildhauerei.

Mit dem Umzug im Jahr 2006 nach Sögel erfüllte sie sich ihren Traum und richtete sich in ihrem Gartenhaus eine komplette Bildhauerwerkstatt ein. Der besondere Reiz der Bildhauerei sei bei ihr, das Schöne, welches in jedem Stein stecke, hervorzuheben und herauszuarbeiten. „Manchmal entsteht dann auch etwas anderes, als das, was ich zu Beginn im Sinn hatte. Aber mit viel Liebe und Freude schaffe ich diesen Sinneswandel und passe mich dem Stein an. So entwickelt sich ein Kunstwerk unter meinen Händen“, berichtet die Künstlerin.

Sie bedankte sich für die Möglichkeit, ihre Arbeiten in Sögel ausstellen zu können. Einen besonderen Dank richtete sie an ihrem Ehemann Peter Kiela, der sie stets unterstütze, notwendige Bohrungen in den Steinen übernehme und viel Geduld für ihre Arbeit aufbringe.

Wigbers zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Skulpturen. Er ließ sich gerne von der Künstlerin erzählen, wie viel Zeit und Kraft ihr eine solche Skulptur abverlangt. „Eines ist ganz sicher, Sie sind eine geduldige Person. Und haben Talent. Wenn jemand sich aufmacht, mehrere Tage, gar Wochen an einem Objekt zu arbeiten, der hat Bewunderung verdient. Ich freue mich, dass in der Bildhauerwerkstatt in ihrem Garten in Sögel so viele Skulpturen entstanden sind.“ Mit dem Zuzug des Ehepaares Kiela im Jahr 2006 sei somit auch viel Kreativität in die Gemeinde Sögel eingezogen. „Dieses können wir durch diese Ausstellung nach außen hin dokumentieren“, so Wigbers.