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Roland Kaiser kann kommen Sögel ist bereit für das Doppelkonzert

04.09.2014, 20:14 Uhr

Mit Roland Kaiser und „Mike and the Mechanics“ hat sich die Samtgemeinde Sögel in diesem Jahr gleich zwei Künstler für das Sommerkonzert nach Sögel geholt. Möglich ist das nur durch gute Organisation.

Wenn Hartmut Welzel den Ludmillenhof in Sögel als „sehr speziell und schwierig“ bezeichnet, heißt das nicht, dass ihm das Gelände nicht gefällt. Denn er betrachtet den Platz, auf dem am heutigen Freitagsabend und am morgigen Samstag die beiden Sommerkonzerte stattfinden, aus anderen Augen. Der Geschäftsführer der Firma Welzel Anlagen leitet den gesamten Bühnenaufbau und muss die Lokalität deshalb vor allem aus pragmatischer Sicht beurteilen.

Das Ungewöhnliche ist, dass die große Bühne, auf der Roland Kaiser (Freitag) und „Mike and the Mechanics“ (Samstag) auftreten werden, in einem denkmalgeschützten Park aufgebaut werden muss. Auswirkungen auf die Art und Größe der Bühne habe das zwar nicht, allerdings müsse es bei der Platzierung, der Anfahrt des Equipments sowie bei der Vorgehensweise bedacht werden, erklärt Welzel.

Los ging es mit den Aufbauarbeiten bereits am Dienstag. Nach einem Ruhetag am Mittwoch hat das etwa 14 Mann starke Team am Donnerstag noch bis in den Abend hinein gearbeitet, damit die Bühne und die Technik heute einsatzbereit sind. Nebenan haben die Mitarbeiter der Verwaltung währenddessen den Backstagebereich im Altbau des Rathauses hergerichtet. Die Organisatorin der Konzerte, Ingrid Cloppenburg, hat zudem dafür gesorgt, dass es den Künstlern an nichts fehlt – egal ob Dosengetränke, Prosecco, Süßigkeiten oder einen besonders guten Wein für Mike Rutherford. Zudem habe sie extra schwarze Handtücher für die Künstler besorgt und – wie gewünscht – vorgewaschen.

Grundsätzlich seien die Stars in diesem Jahr aber „ganz pflegeleicht“, erzählt die Konzertleiterin. „Sie hatten keine Anforderungen, die wir nicht bewerkstelligen konnten.“ Das gelte auch in Sachen Unterkunft. Zwar habe Ingrid Cloppenburg in einem der Sögeler Hotels jeweils die größten Zimmer gebucht, aber Sonderwünsche hätte keiner von ihnen gehabt. „Sie sind überhaupt nicht überheblich.“

Nach Cloppenburgs Erfahrungen sind die Künstler, die bei den vergangenen fünf Sommerkonzerten aufgetreten sind, aber immer zufrieden gewesen. Den meisten von ihnen habe vor allem der Veranstaltungsort zwischen den Bäumen gut gefallen. Damit der Platz auch in diesem Jahr nicht nur schön anzusehen, sondern auch sicher ist, hat die Verwaltung die Bäume vorher auf ihre Statik hin untersuchen lassen, erklärt Cloppenburg.

Heute, am ersten von zwei Konzerttagen, wird zunächst das Team um Roland Kaiser anreisen, um die Instrumente sowie die eigene Technik aufzubauen. Am Abend werden aber ebenfalls schon „Mike and the Mechanics“ eintreffen und – wie die Organisatorin verrät – wahrscheinlich beim Auftritt vom Roland Kaiser zuschauen.

„Der Samstag wird aber noch einmal viel Arbeit“, sagt Cloppenburg. Zwar ist dann bereits eines der Konzerte vorbei, doch es muss schon das nächste vorbereitet werden. Dieser Herausforderung war sich die Samtgemeinde allerdings von Anfang an bewusst. „Wir wollten ein Doppelkonzert einfach mal ausprobieren“, erklärt die Organisatorin.