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Neubau in Planung Betriebsgebäude von Sögeler Kläranlage ist zu klein

Von Christoph Assies | 31.07.2014, 18:21 Uhr

Die Sögeler Kläranlage bekommt ein neues Betriebsgebäude. Das bestehende Gebäude aus den 1960er-Jahren ist nach Angaben von Josef Gößling, Fachbereichsleiter Bauwesen der Samtgemeinde Sögel, für die Aufgaben und das Personal nicht mehr ausreichend. Im kommenden Jahr soll der Neubau bezugsfertig sein.

„Wir haben das Gebäude von innen nach außen in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern geplant und richten es konsequent auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter aus“, erklärte Gößling den Mitgliedern des Ausschusses für Bauwesen, Umweltschutz und Energie am Mittwochabend. Es gehe nicht darum, ein repräsentatives Gebäude zu bauen, so Gößling.

700000 Euro angesetzt

Sögels Erster Samtgemeinderat Hans Nowak betonte, die Baumaßnahme sei dringend notwendig. „Was wir haben, wird den Anforderungen nicht mehr gerecht“, so Nowak. Derzeit sei ein Container zum Ausgleich von Platzproblemen aufgestellt. Die Kosten für den Neubau sind mit 700000 Euro angesetzt.

Eine neue Druckrohrleitung für industrielle Abwässer von Börger nach Sögel ist am Donnerstag in Betrieb gegangen. Über die neue 7,4 Kilometer lange Leitung wird industrielles und kommunales Schmutzwasser aus Börger über Spahnharrenstätte zum Klärwerk gepumpt. Gößling berichtete den Ausschussmitgliedern, man sei unterhalb der veranlagten Investitionssummer von 860000 Euro geblieben.

„Die Arbeiten sind sehr zügig und problemlos verlaufen“, sagte Gößling. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu Schäden an der bestehenden Druckrohrleitung gekommen. Die neue Leitung führt entlang von Wirtschaftswegen und parallel zum Verlauf der Nordradde östlich von Sögel. Man habe den kürzesten Weg gewählt und belaste das Schmutzwassersystem im Sögeler Ortskern nicht unnötig, so Gößling. Bisher flossen die Abwässer aus Börger und Spahnharrenstätte über Druck- und Gefällleitungen quer durch die Sögeler Ortsmitte.