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Mehr als 20.000 Gäste in Sögel Besucher-Rekord für Adventsmarkt auf Clemenswerth

Von Dirk Hellmers, Dirk Hellmers | 04.12.2016, 20:30 Uhr

Vorweihnachtlicher Rekord rund um das Jagdschloss Clemenswerth in Sögel: Mehr als 20.000 Menschen sind am Wochenende auf den Adventsmarkt des Emslandmuseums geströmt.

„Wir hatten auch Glück mit dem Wetter“, erklärte Museumsdirektor Oliver Fok. An beiden Tagen des weihnachtlichen Marktes blieb es trocken und der glitzernde Frost am Sonntag verstärkte noch einmal die festliche Stimmung.

Allerdings blieb der Besucheransturm des nach Veranstalterangaben ohnehin schon zu den größten Märkten der Region zählenden Festes nicht ohne Folgen. Am Sonntag bildeten sich lange Schlangen vor dem Zugang. „Wir haben noch versucht, das mit einer fünften Kasse zu beschleunigen“, erklärte Fok. Dennoch mussten die Gäste geduldig sein. Im vergangenen Jahr waren 15.000 Besucher gezählt worden, jetzt hatten die Veranstalter bereits am Samstag die 10.000-Besuchermarke geknackt. „Wir hatten nun weit über 20.000 Besucher“, resümiert Fok. „Das war schon extrem.“

Exakte Zahlen hat er für den im Jahr 2009 erstmals ins Leben gerufene Adventsmarkt nur für die beiden vergangenen Jahre. Davor war der Eintritt frei, diesmal kostete er 3 Euro. Dass es dennoch die beiden besten Jahre in der Geschichte des Marktes waren, sehe er aber an der Parkplatzsituation. Parken mussten die Besucher teilweise weit im Ort.

Nicht nur von der Besucherzahl, sondern auch von den Ausstellern her war die achte Auflage des barockschen Adventsflairs rekordverdächtig. Im Jahr 2009 waren noch 30 Aussteller vertreten, nun waren es 106.

Im Angebot hatten viele der Händler in Holzhütten oder Zelten selbst hergestellte Adventsdekoration. Monika Plock aus Papenburg präsentierte etliche Holzarbeiten ihres Mannes Heinz. Der Fehnstädter hatte Lichterbögen mit weihnachtlichen Landschaften in Holz gesägt. „Er hat das ganze Jahr über Weihnachten“, berichtet seine Frau von viel Vorbereitung. Zu kaufen gab es auch gut Zwei Meter lange Stücke des Rekordschals von Claudia Nieters aus Werpeloh sowie Teelichter, Mützen und selbst gemachte Pralinen.

Fok zufolge waren auch die vielen Händler zufrieden. „Auch die Standbetreiber sind begeistert.“, sagte der Museumsdirektor. Auf dem Programm standen auch Besuche vom Nikolaus, Lieder von Chören oder Musik aus einer niederländischen Riesenorgel.

Besonders schön sei die Stimmung nach Sonnenuntergang, findet Fok. Dann verwandelten Weihnachtsbäume mit Lichterketten und viele weitere Leuchten das Gelände in ein Lichtermeer. „Das ist schon eine tolle Atmosphäre.“