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Auf der Fahrt nach Belgien Lkw aus Sögel verliert Schlachtabfälle

20.07.2014, 19:55 Uhr

Ein aus Sögel kommender Sattelzug hat am Samstagabend eine größere Menge Schlachtabfälle verloren. Hierdurch entstanden an mehreren Stellen der Bundesstraße 402 zwischen Meppen und Bokeloh Gefahrenstellen. Der mit 27 Tonnen Schlachtabfällen beladene Sattelzug befand sich auf der Fahrt vom Sögeler Schlachthof nach Belgien, so die Polizei.

Aufgrund der großen Hitze hatten sich die Schlachtabfälle unter der Plane ausgedehnt und diese nach oben gedrückt. Dadurch fielen insbesondere in Kurvenbereichen Schlachtabfälle und flüssige Fette auf die Fahrbahn. Der 48-jährige Lkw-Fahrer aus Löningen wurde schließlich von einem hinter ihm fahrenden Fahrer derselben Firma informiert und die drei Lkw-Fahrer des Konvois fuhren auf einen Parkplatz der Bundesstraße. Der 48-Jährige entschloss sich mit dem Lkw zur Firma nach Sögel zurückzufahren, die beiden anderen setzten ihre Fahrt Richtung Belgien fort. Auch auf der Rückfahrt fielen Schlachtabfälle von dem Lkw. Der Fahrer kümmerte sich nicht um diese Gefahren stellen, sondern setzte seine Fahrt fort. Er konnte schließlich von zwei Autofahrern angehalten werden, die die Polizei verständigten.

Die Bundesstraße wurde zunächst wegen der Gefahrenstellen für den Verkehr gesperrt und erst nach Reinigung durch eine Spezialfirma wieder frei gegeben. Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Polizei sucht jetzt noch weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Schlachtabfälle auf der Straße gefährdet wurden. Personen, die gefährdet wurden oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Haselünne zu melden.