Ein Artikel der Redaktion

Als Mütterverein gegründet KFD in Börger feiert 50-jähriges Bestehen

Von PM. | 22.07.2014, 18:26 Uhr

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat die KFD-Ortsgruppe Börger in der St.-Jodokus-Kirche ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Anwesend waren Bannerabordnungen aus den KFD-Gemeinschaften des Pfarrverbundes St. Barbara und aus den Vereinen des Ortes. Die KFD-Vorsitzende Christa Lüken begrüßte die Gäste mit einem Zitat des römischen Dichters Ovid: „Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen“ und fügte hinzu, dass die KFD-Frauen immer wieder neue Schritte wagen müssten, um den Weg zu planen für die Zukunft.

Pfarrer Karl-Heinz Santel erinnerte in seiner Predigt an die Anfänge, als sich Frauen zusammenfanden und den Mütterverein gründeten. So hätten sich Frauen in Börger 1964 mit Unterstützung von Pfarrer August Vennemann zusammengeschlossen, um ein wenig Abwechslung und Geselligkeit in die tägliche Arbeit der Frauen zu bringen. Die Müttervereine seien 1968 in „Katholische Frauengemeinschaften“ (KFD) umbenannt worden.

Vor etwa 160 Frauen und zahlreichen Gästen im Jugendheim erinnerte Lüken daran, dass 108 Frauen bei der Gründung im Jahr 1964 in den Mütterverein aufgenommen worden seien. 30 Frauen der ersten Stunde seien noch heute Mitglieder der KFD-Ortsgruppe.

Über eine besondere Ehrung konnten sich die ehemaligen Vorsitzenden freuen. Von 1964 bis 1982 hatte Agnes Jansen den Vorsitz der KFD Börger inne. Sie konnte aus privaten Gründen nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen und hatte sich entschuldigt. Von 1982 bis 1986 war Maria Grote die Vorsitzende, von 1986 bis 1999 Anneliese Bruns, von 1999 bis 2003 Marianne Gößling , von 2003 bis 2011 Anneliese Kossenjans, und seit 2011 hat Christa Lücken den Vorsitz. Die 95-jährige Thekla Kossen ist ältestes Mitglied und auch älteste Einwohnerin Börgers.

Die Pastoralassistentin und geistliche Begleiterin der kfd, Christine Schütte, bezeichnete den Verein als „lebendigen Mittelpunkt der Gemeinde“. Ein Blick hinter die Kulissen habe ihr gezeigt, dass die KFD-Arbeit der Frauen sehr bereichernd sei, unter anderem auch bei Hochzeiten und Geburtstagen sowie durch Besuchsdienste bei älteren Mitgliedern.

Regionalsprecherin Helene Griesen bezeichnete die Frauengemeinschaft als Stützpfeiler in der Gemeinde. Sie fügte hinzu: „Wir können stolz auf uns sein, denn unser Einsatz hat sich gelohnt, die Mütterrente ist durch.“

Viel Lob gab es von Annette Hilmes als Vorsitzende des Vorstandes der Region Hümmling. Mit dem KFD Lied „Frauen wie wir“ von Bea Nyga, das sie umgedichtet hatte in „Frauen wie ihr“, betonte sie die Vielfältigkeit der KFD-Frauen. Sie überreichte ein Buch mit Lebensgeschichten von KFD-Frauen aus etwa einem halben Jahrhundert, darunter auch Anneliese Bruns aus Börger.

Für die politische Gemeinde überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Ermes Glückwünsche. Die KFD sei aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken.

Für Unterhaltung bei der Jubiläumsfeier sorgte Frau Rump – alias Rita Klaas – mit ihrer Sketcheinlage. Mechthild Westerhoff sorgte mit ihrer Gitarre für die musikalische Begleitung.