Arbeitsklausur in Ahmsen Sögeler entwickeln Ideen für gemeinsame Jugendarbeit

Das pädagogische Team: (von links) Christian Thien, Franziska Notzon, Sonja Gerdes, Kai Thierbach, Julia Sommer und Michael Engbers schreiten gestärkt in die Zukunft. Foto: Marstall ClemenswerthDas pädagogische Team: (von links) Christian Thien, Franziska Notzon, Sonja Gerdes, Kai Thierbach, Julia Sommer und Michael Engbers schreiten gestärkt in die Zukunft. Foto: Marstall Clemenswerth

Ahmsen/Sögel. Zu einer zweitägigen Arbeitsklausur im Exerzitienhaus Ahmsen hat sich das Team der Bildungsreferenten des Marstall Clemenswerth aus Sögel getroffen.

Die inhaltliche Arbeit und die Fragestellungen der Klausur gingen allesamt der zukünftigen Ausrichtung des Bildungshauses Jugendkloster Ahmsen nach.

Beide Häuser, der Marstall Clemenswerth und das Jugendkloster Ahmsen, werden ab 2019 unter einem gemeinsamen Verein fungieren, jedoch wirtschaftlich eigenständig geführt werden.

„Der noch umzubenennende Verein Marstall Clemenswerth und Jugendkloster Ahmsen wird das Bildungshaus in Ahmsen zukünftig strukturell und organisatorisch führen und leiten. Die frei werdenden Räume für die Jugendpastoral im Bistum und Beleggruppen aller Art sind immens. Wir freuen uns auf viele Ideen, Anfragen und Anregungen, um das Haus mit Leben zu füllen. Diese Umstrukturierung soll zu einem der größten Beteiligungsprozesse in der jüngeren Jugendpastoral des Bistums Osnabrück werden“, so Christian Thien, zukünftiger Leiter der beiden Jugendbildungshäuser.

An den beiden Tagen der Klausur wurden die Chancen und die Herausforderungen diskutiert und Visionen zur inhaltlichen Schwerpunktsetzung erarbeitet. Insbesondere wurden dabei Ideen zu geistlichen und pastoralen Angeboten, wie etwa Firmlingskursen, Tagen religiöser Orientierung für Schulklassen, Auszeittagen, Exerzitien oder Jugendchortreffen entworfen. Das Jugendkloster wird viele weitere Angebote bereithalten, vor allem aber auch als Beleghaus gebucht werden können und Voll- sowie Selbstversorgung anbieten. So können auch kleinere Zeltlager oder andere Freizeiten von Vereinen aller Art das Haus mit Voll- und Selbstverpflegung anfragen.

Zur weiteren Entwicklung des Jugendklosters wird es in den kommenden Wochen noch einige bistumsinterne Klausuren und Werkstätten geben, sowie erste Kooperationsverhandlungen mit möglichen Gästen und Partnern. Darüber hinaus planen das Team des Marstalls und des Diözesanjugendamtes für Anfang 2018 mehrere Zukunfts- und Ideenwerkstätten für haupt- und nebenamtlich Aktive der verbandlichen und amtlichen Diözesanjugendarbeit. Weitere ähnliche Kooperationen sind angedacht.

„Wir sind auch der Frage nachgegangen, wie wir unserem neuen Titel ,Jugendkloster Ahmsen‘ gerecht werden können. Ein jugendpastorales Bildungshaus an so einem geprägten Ort wie in Ahmsen zu gründen, ist schließlich etwas sehr Besonderes. Durch eine enge Kooperation mit Menschen in der Region und den Mitbrüdern des franziskanischen Klosters wollen wir ein regelmäßiges offenes Gebets- und Gottesdienstangebot entwickeln“, so Thien.

Bis zur Eröffnung des Jugendklosters werden, neben der inhaltlichen Konzepterarbeitung, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen vorgenommen. Unter anderem soll die Bettenzahl von 44 auf 75 Betten erhöht werden, um eine Zweizügigkeit und damit eine bessere Wirtschaftlichkeit in der Belegung zu erreichen. Ebenso werden zurzeit Pläne für einen benötigten Anbau der Bildungsräume in Ahmsen entwickelt und Gespräche über mögliche Finanzierungen geführt.

Michael Engbers, Bildungsreferent des Marstall Clemenswerth und zuständig für die Entwicklung des Jugendklosters, sieht den Planungsprozess auf einem guten Weg: „Bis zum Start liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir gehen aber gestärkt aus der Teamklausur in weitere Treffen, Beteiligungswerkstätten und Arbeitsprozesse. Dem Kloster Ahmsen steht eine spannende Zukunft bevor. Wir wollen, gemeinsam mit allen Mitarbeitern und Menschen in und um Ahmsen, alles dafür tun, dass eine weitere Erfolgsgeschichte geschrieben wird.“

Buchungsanfragen für das zukünftige Bildungshaus können bereits jetzt unter info@exerzitienhaus-ahmsen.de und info@marstall-clemenswerth.de oder unter den Telefonnumern 05964/93990 und 05952/2070 vorgenommen werden.