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27.06.2017, 10:02 Uhr KOMMENTAR

Viel los im Ort: Börger gewinnt an Attraktivität

Ein Kommentar von Christian Belling


Nach Jahren, in denen in Börger wenig passierte, kommt jetzt an vielen Stellen wieder Bewegung in die Hümmlinggemeinde. Foto: Lars SchroeerNach Jahren, in denen in Börger wenig passierte, kommt jetzt an vielen Stellen wieder Bewegung in die Hümmlinggemeinde. Foto: Lars Schroeer

Börger. In Börger ist auf vielfacher Ebene mächtig was los. Ob neue Sporthalle, neues Baugebiet oder Sanierung der Grundschule – an vielen Stellen ist Bewegung in der Hümmlinggemeinde. Ein Kommentar.

Es ist noch nicht allzu lange her, dass die Gemeinde Börger für Einheimische und Außenstehende den Eindruck eines vor sich hin schlafenden Ortes machte. Potenzial für Projekte gab die Hümmlinggemeinde schon immer her, doch in Angriff genommen wurde nur das Nötigste oder bereits im Vorfeld kaputt geredet.

Das ist jetzt anders. Seit Monaten ist in Börger mächtig was los. Ob der Neubau der Sporthalle, die Erschließung des Baugebietes „Großer Sand II“, die Komplettsanierung der Grundschule oder das Vorhaben, aus der ehemaligen Hauptschule ein neues Gemeinde- und Kulturzentrum zu machen – über mangelnde Betriebsamkeit kann sich keiner beklagen.

Das ist auch gut so. Schließlich wird dabei in die Zukunft des Ortes investiert. Börger gewinnt an Attraktivität, was auch die starke Nachfrage an Bauplätzen zeigt.

Doch zu glauben, dass es in diesem Tempo weiter geht, wäre falsch. Zum einen sind die finanziellen Mittel nicht unendlich, zum anderen wäre die Schnelligkeit auf Dauer auch nicht gesund. Ein stetiges Wachstum mit Bedacht ist ratsam. Dazu gehört auch, das Erreichte erst einmal sacken zu lassen.


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