Ehrung für Bernhard Horstmann Mehr als 700 Besucher bei Priesterjubiläum in Sögel

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Bei seinem Segen wurde Pfarrer Bernhard Horstmann am Altar begleitet von (von links) Diakon Michael Musolf, Pater Marius Mantei, Dechant Franz-Bernhard Lanvermeyer, Diözesanjugendseelsorger Michael Francke, Pater Edmund Kesenheimer, Pastor Matthias Voss und Professor Erwin Dirschel. Foto: brBei seinem Segen wurde Pfarrer Bernhard Horstmann am Altar begleitet von (von links) Diakon Michael Musolf, Pater Marius Mantei, Dechant Franz-Bernhard Lanvermeyer, Diözesanjugendseelsorger Michael Francke, Pater Edmund Kesenheimer, Pastor Matthias Voss und Professor Erwin Dirschel. Foto: br

Sögel. Pfarrer Bernhard Horstmann hat am Wochenende in Sögel sein 25-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Die Kirche war komplett besetzt.

Ein prächtiges Bild bot sich am Pfingstsonntag, als Horstmann in Begleitung vieler Priester, Diakone, Bannerabordnungen, Messdiener, Kommunionhelfer und Lektoren aus der Pfarreiengemeinschaft unter Marschmusikklängen der Kolpingkapelle Sögel über den Jakobusplatz marschierte.

Beim Einzug in die St.-Jakobus-Kirche gab es keinen Sitzplatz mehr, denn rund 700 Besucher hatten die Kirche gefüllt, unter ihnen befanden sich viele Weggefährten aus Horstmanns Wirkungsstätten der vergangenen 25 Jahre. Im Altarraum standen der evangelische Pastor Matthias Voss, Professor Dr. Erwin Dirschel aus Regensburg, Pater Edmund Kesenheimer vom Kloster Clemenswerth, Dechant Franz-Bernhard Lanvermeyer, Pater Marius Mantei, die ehemaligen Sögeler Kapläne Michael Francke und Jürgen Krallmann sowie die Diakone Michael Musolf und Albert Behnen. Es gab eine Dialogpredigt zwischen Pastor Voss von der evangelischen Markusgemeinde und Professor Dr. Dirschel aus Regensburg.

Sie sprachen in launiger Stimmung über ihre ersten Begegnungen mit Pfarrer Bernhard Horstmann, die von „brausender Dynamik“ gewesen seien, und verwiesen dabei gleichzeitig auf das Pfingstgeschehen. „Der Heilige Geist hat die Apostel durcheinandergewirbelt. Auch Bernhard Horstmann hat die Gabe, uns durcheinanderzuwirbeln, aber nicht, um uns zu schaden, sondern mit dem Ziel, uns in der Gemeinschaft liebevoll zu verbinden“,sagte Professor Dirschel.

Pastor Voss fügte hinzu: „Bernhard Horstmann hat das Gespür für den rechten Augenblick, der vom Geist ergriffen ist, was die Zusammenarbeit immer so spannend macht. Ich habe sofort gemerkt, dass da jemand ist, der die Weite besitzt, die einen guten ökumenischen Weg erst möglich macht.“

Dechant Franz-Bernhard Lanvermeyer überbrachte die Glück- und Segenswünsche von Bischof Franz-Josef Bode, verbunden mit einer Rückschau auf das priesterliche Wirken Horstmanns. Pater Marius Mantei sprach für die rumänisch-orthodoxe Kirche und bedankte sich bei Horstmann für die Ermöglichung der rumänisch-orthodoxen Gottesdienste in der St. Jakobus-Kirche in Sögel.„Sie haben den vielen rumänischen Bürgern hier in Sögel dadurch ein Gefühl von Heimat vermittelt“, erwähnte er und verlas zudem die Glückwünsche des rumänisch-orthodoxen Bischofs Salufin.

Musikalisch gestaltet wurde der feierliche Gottesdienst durch einen aus der Pfarreiengemeinschaft gebildeten Projektchor unter der Leitung von Regionalkantorin Frauke Sparfeldt, den Männergesangverein Harmonie Sögel unter der Leitung von Thomas Kramer, den Himmelsgesängen eines rumänisch orthodoxen Gesangsduos sowie durch die Kolpingkapelle Sögel unter der Leitung von Hans Hanekamp.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dagmar Meyer sprach die Glückwünsche der kirchlichen Gremien der Pfarrgemeinden Sögel, Werpeloh, Spahnharrenstätte, Hüven, Berßen, Stavern und Eisten aus. Bevor er den Segen spendete, bedankte sich Horstmann bei allen, die zur Gestaltung des feierlichen Gottesdienstes beigetragen hatten.

Unter musikalischer Begleitung der Kolpingkapelle überraschten alle Gottesdienstbesucher ihren Pfarrer auf dem Kirchplatz mit einem selbst erstellten Liedtext zur Melodie „Großer Gott wir loben dich“ und nutzten gleich danach die Möglichkeit, Horstmann persönlich zu gratulieren. Unter strahlendem Sonnenschein fand ein Fest der Begegnung rund um den Jakobusplatz statt mit interessanten Angeboten für Jung und Alt. Horstmann hatte sich Spenden statt Geschenke für die Caritas-Sozialstation Sögel und den Verein Leben ohne Lepra gewünscht. Beim gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer fand der große Festtag seinen Ausklang.


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