Menschen mit und ohne Behinderung Heldenhafte Ostern im Marstall in Sögel


isp Sögel. Fliegen gelernt und Schlösser gebaut haben die 29 Teilnehmer der Osterfreizeit im Marstall Clemenswerth in Sögel. Unter dem Motto „Superstarke Ostern – Einfach heldenhaft“ feierten die Menschen mit und ohne Behinderungen die Osterzeit mit Bildung, Spiel und Liturgie.

„Wir üben das Fliegen“, rief einer der Teilnehmer, während er bunte Luftballons aufpustete. Im Entspannungszimmer haben die Jungen und Mädchen ein Märchen angehört. „Jetzt basteln wir alle unser Schloss“, sagte ein Besucher begeistert. „Und wir basteln unsere eigenen Superheldenumhänge“, fügte ein anderer hinzu.

Teilnehmer zwischen acht und über 60 Jahren

Fünf Tage lang nahmen Familien im Rahmen der Osterfreizeit im Marstall Clemenswerth in Sögel an verschiedenen Workshops und Aktionen teil. Sechs Leiter führten mit 27 ehrenamtlichen Begleitern durch das Programm. Insgesamt 29 Teilnehmer zwischen acht und über 60 Jahren haben in diesem Jahr an der Veranstaltung teilgenommen.

Viele kommen wieder

Oft sind die Kinder und Erwachsenen der Freizeit zum wiederholten Male dabei. „Das Projekt gibt es nun seit mehr als 20 Jahren“, erzählte Kai Thierbach, Jugendbildungsreferent und Leiter der Freizeit. „Einige der Teilnehmer waren noch Kinder, als sie zum ersten Mal hier gewesen sind. Mittlerweile sind sie erwachsen.“

„Man akzeptiert den anderen, so wie er ist“

Neben dem spielerischen Programm stand außerdem die Liturgie im Mittelpunkt der Veranstaltung. Leiter und Helfer feierten mit den Teilnehmern unter anderem ein Abendmahl und organisierten einen Kreuzweg. „Außerdem gibt es zwei große Feiern an Ostern“, berichtete Thierbach. „Es ist einfach aber schön“, so der Referent.

Die Freizeit wird jedes Jahr überwiegend von Teilnehmerbeiträgen finanziert, aber auch das Bistum unterstützt die Einrichtung bei diesem Projekt.

Thierbach persönlich schätze an der Osterfreizeit vor allen Dingen die Toleranz. „Hier ist jeder mit dem zufrieden, wie er einfach ist. Keiner ist voreingenommen. Man akzeptiert den anderen, so wie er ist.“


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