Bühnenshow Ulla Meinecke begeistert 400 Zuschauer in Sögel

Von Marina Heller

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Mit ihrer Bühnenshow „Wir warn bei Dir Rigolette, Boss!“ heizte Ulla Meinecke dem Publikum in der Sögeler Aula ein. Foto: Marina HellerMit ihrer Bühnenshow „Wir warn bei Dir Rigolette, Boss!“ heizte Ulla Meinecke dem Publikum in der Sögeler Aula ein. Foto: Marina Heller

helm Sögel. Mit Witz und Charme riss Ulla Meinecke das Publikum in Sögel mit ihrer Bühnenshow in der Aula des Hümmling – Gymnasiums „Wir warn mit Dir bei Rigoletto, Boss!“ mit. Der Titel ist ein Zitat aus dem weltberühmten Film „Manche mögen’s heiß“.

Begleitet wurde Meinecke von ihren multi-instrumental begabten Musikern Ingo York und Reinmar Henschke. Ob Gitarren oder Tasteninstrumente – die beiden waren im Stande, sich den Songs anzupassen. York spielte wahlweise Gitarre, Bass, Floor Drums, Mundharmonika und sogar Mouth Percussion bei diversen Songs. Henschke überzeugte mit Keyboard, Gitarre und Percussion. Begonnen wurde das Konzert mit einem spirituellen Keyboard-Sound, woraufhin der Song „Geh mir aus dem Licht“ folgte. Mit herzlichen und persönlichen Anekdoten aus ihrem privaten Leben hatte Meinecke das Publikum sehr schnell in ihrem Bann.

Es war deutlich zu spüren, dass Meinecke ihrem Stil über die Jahre treu geblieben ist. Vielseitig führte sie durch das Programm. Neben poppigen, neuen Songs bot sie unter anderem auch Blues- und Jazzpassagen. So sang Meinecke in lyrischer Erzählweise vom „Hafencafé“. Im Song „Zu alt“ ging es um die moderne „Selfie-Kultur“. Geschichten über Einsamkeit, Träume, Liebe und Hoffnung leiteten ihre weiteren Darbietungen ein. Aber auch Songs aus ihrer Anfangsphase in den 1980er Jahren durften nicht fehlen. „Wenn wir Glück haben“ leitete sie in äußerst ironischer Weise mit einer Geschichte über einen älteren Herren ein. Die schwungvolle Melodie zu „50 Tipps ihn zu verlassen“ brachte so manchen Zuschauer zum Tanzen und Mitsingen.

Zum Ende des Konzerts ließ Meinecke es philosophisch zugehen. „Es kostet einen hohen Preis, wenn der Traum in Erfüllung geht. Es kostet den Traum.“ Klassiker der 1980er wie „Die Tänzerin“ und „Bis ans Ende der Welt“, den Meinecke mit ihrem langjährigen Freund Udo Lindenberg schrieb, durften nicht fehlen. Das Publikum in der Aula war begeistert und gab tosenden Applaus. Im Gespräch mit der Redaktion zeigte Meinecke sich sichtlich überrascht über den für sie großen Andrang zum Konzert. „In Städten spiele ich meist vor einem kleineren Publikum – um die 100 Zuschauer.“ Dass nach Sögel 400 Besucher kamen, um ihr Bühnenprogramm zu sehen, freute sie daher umso mehr.


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