Erdarbeiten laufen in Kürze an Erster Spatenstich für neue Sporthalle in Börger steht bevor


Börger. Was lange währt, wird endlich gut. Das könnte jetzt auch auf den geplanten Neubau der Sporthalle in Börger zutreffen. In der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses am Dienstagabend informierte Gemeindedirektor Johannes Müller über den bevorstehenden Auftakt der Arbeiten.

„Wenn die Wetterlage es zulässt, starten die Erdarbeiten noch in diesem Monat.“ Der offizielle erste Spatenstich soll laut Müller im Februar erfolgen. Wie der Gemeindedirektor weiter ausführte, wird eine Fertigstellung der neuen Halle noch in diesem Jahr angestrebt. Ausschussvorsitzender Ansgar Kossen (CDU) skizzierte kurz das Vorhaben. „Die neue Halle wird neben der bisherigen stehen und mit knapp 1000 Quadratmetern etwa doppelt so groß wie die alte sein.“ Die Kosten für den Neubau werden sich auf rund 1,53 Millionen Euro belaufen. Von der Samtgemeinde Sögel liegt eine Förderzusage in Höhe von knapp 425.000 Euro vor. Nach derzeitigem Stand muss die Gemeinde Börger daher rund 1,1 Millionen Euro selber aufbringen. „Wir versuchen aber noch weitere Fördermittel zu akquirieren und unseren Beitrag zu senken“, teilte Hubert Jansen vom Gemeindebüro mit.

Geräteraum verbindet neue und alte Halle

Die neue Sporthalle wird an der Westseite der alten in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes der DJK Eintracht errichtet. Während der Baumaßnahmen müssen die Nutzer des Platzes mit einigen Einschränkungen rechnen. So wurde während der Ausschusssitzung über eine vorübergehende Verkleinerung des Trainingsplatzes sowie einer Verlegung von Flutlichtmasten diskutiert.

Verbunden werden die neue und die alte Halle durch einen Geräteraum. Außer dem Neubau stehen auch in der Bestandshalle Arbeiten an. „Insbesondere die sanitären Anlagen werden erneuert“, berichtete Kossen.

Dem jetzt bevorstehenden Auftakt der Arbeiten gingen langwierige Diskussionen auf politischer Ebene voraus. Bereits im September 2014 teilte die Gemeinde Börger mit, dass eine neue Sporthalle gebaut werden soll. Nach langen Diskussionen über den passenden Standort sowie der Bauweise entschied sich der Gemeinderat im Sommer 2015 nach einem Architektenwettbewerb für den Entwurf eines Büros aus Sögel. Doch auch nach dem gefassten Beschluss ließ der Diskussionsbedarf nicht nach. So gab es im Herbst 2015 noch intensive Gespräche, weil die Planungen und Zeichnungen einem Teil der Ratsleute erst kurz vor einer Sitzung gezeigt wurden.


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