Rückkehr zum Mutterhaus Missionsschwestern verlassen Sögeler Krankenhaus

Pfarrer Bernhard Horstmann segnet Sr. M. Amanda und Sr. M. Hubertis im Abschlussgottesdienst. Foto: Hümmling Hospital SögelPfarrer Bernhard Horstmann segnet Sr. M. Amanda und Sr. M. Hubertis im Abschlussgottesdienst. Foto: Hümmling Hospital Sögel

Sögel. Die Missionsschwestern Sr. M. Hubertis und Sr. M. Amanda haben nach mehr als 30 Jahren das Hümmling-Hospital in Sögel verlassen und kehren nun zu ihrem Mutterhaus zurück.

„Eine Ära geht zu Ende.“ Mit einer emotionalen Ansprache verabschiedete sich der stellvertretende Geschäftsführer des Hümmling-Hospitals, Manfred Möheken, bei den Ordensschwestern im Abschlussgottesdienst.

Mit herzlichen Umarmungen und Wehmut und Dankbarkeit in den Augen verabschiedeten sich auch Kollegen, Freunde und Bekannte der Ordensschwestern in einer Feierstunde. Im Abschlussgottesdienst segnete Pfarrer Bernhard Horstmann die Schwestern und wünschte ihnen alles Gute.

Möheken ergänzte: „Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: Sie haben uns in unserer Laufbahn zu den Menschen gemacht, die wir jetzt sind. Ihre geleistete Arbeit hier im Haus ist unersetzlich. Und dafür möchte ich Ihnen von ganzen Herzen danken.“

Schwester M. Hubertis und Schwester M. Amanda prägten die christliche Ausrichtung des Hauses maßgeblich mit. Als Seelsorgerin, Hospizhelferin, Pflegedienstleiterin oder im Ehrenamt – die Missionsschwestern arbeiteten bis zu letzt im und am christlichen Gedanken des Hümmling Hospitals.

Der Orden der Missionsschwestern vom Heiligen Namen Mariens aus dem Kloster Nette bei Osnabrück war seit 50 Jahren im Hümmling Hospital Sögel ansässig.

Gegründet wurde er 1920 vom Erzbischof von Osnabrück, Dr. Wilhelm Derning. Die Mitglieder begleiten und betreuen in Deutschland, Schweden, Brasilien und Paraguay Menschen in verschiedensten Lebenssituationen in pastoralen, sozialen, pflegerischen, pädagogischen und hauswirtschaftlichen Berufen.

Diese Aufgaben der missionarisch-marianischen Gemeinschaft erstrecken sich in den Bereichen der Pfarrgemeinde, der Schule, in Behinderteneinrichtungen, in Altenheimen und in Krankenhäusern.


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