Bis zum 13. Januar 2016 Werke von Ursula Pientka in der Raiffeisenbank Sögel

Von Helmut Diers

Der Kunstpädagoge Michael Gerdes (rechts) führt im Dialog mit Ursula Pientka die Gäste und Geschäftsstellenleiter Josef Mescher in das Kunstschaffen Pientkas ein. Foto: DiersDer Kunstpädagoge Michael Gerdes (rechts) führt im Dialog mit Ursula Pientka die Gäste und Geschäftsstellenleiter Josef Mescher in das Kunstschaffen Pientkas ein. Foto: Diers

Sögel. Werke der Harener Künstlerin Ursula Pientka sind noch bis zum 13. Januar 2017 in den Geschäftsräumen der Raiffeisenbank (Raiba) Emsland-Mitte in Sögel zu sehen. Zu den Werken gehören Aquarellen und Acrylbilder.

Für Pientka ist es die dritte Einzelausstellung ihres künstlerischen Schaffens. Die ehemalige Pädagogin entdeckte während ihres Schuldienstes ihre Liebe zur Malerei. Daraus entwickelte sich im Laufe der Schaffensjahre eine besondere Vorliebe zur Aquarellmalerei.

Zur Vernissage konnte Geschäftsstellenleiter Josef Mescher einige Freunde der Malerin und Kunstinteressierte begrüßen. Mescher hob besonders hervor, dass man vielfach im Bankalltag beobachten könne, dass Menschen interessiert die ausgestellten Bilder mit Interesse anschauten. Inzwischen könne man in der Geschäftsstelle Sögel die siebte Einzelausstellung präsentieren.

Hoher ästhetischer Wert

Pientkas Bilder unter dem Titel „Einklang II“ attestierte Mescher einen „hohen ästhetischen Wert“, der zur angenehmen Atmosphäre für die Mitarbeiter und Besucher in den Geschäftsräumen beitrage.

Der Kunstpädagoge Michael Gerdes aus Mainz führte die Vernissagegäste im Dialog mit Ursula Pientka in das künstlerische Schaffen der Harenerin ein. Besonders erwähnte Gerdes „die Vielfalt und die Anwendung der verschiedenen Techniken“ in den ausgestellten Bildern. Besonders seien die Collagen sehr ideenreich umgesetzt. Ursula Pientka, die den Harener Kunstkreis mit begründete und der Malgruppe im Harener Kunstkreis und einer Malgruppe in Niederlangen-Siedlung angehört, stammt gebürtig aus Roth bei Nürnberg. Das nötige malerische Handwerk erwarb sie zunächst in VSH-Kursen und später bei Malreisen nach Kreta und Mallorca. Die Malerei bedeutet für Pientka vor allem Ruhe zu finden, sich vom Alltag abzuschotten und kreative Auseinandersetzung mit der Natur.